1. Wolfenbütteler Inklusions-Workshop: Ziele wurden erarbeitet


Theater Endlich: Neben einem Konzert der inklusiven Band „The Mix“ und dem Chor der Peter-Räuber-Schule zeigte das Theater Endlich das Stück „Darf man lachen?“ Das Ensemble lud die Zuschauenden ein, Perspektiven zu wechseln, und gemeinsam zu lachen. Foto: Landkreis Wolfenbüttel
Theater Endlich: Neben einem Konzert der inklusiven Band „The Mix“ und dem Chor der Peter-Räuber-Schule zeigte das Theater Endlich das Stück „Darf man lachen?“ Das Ensemble lud die Zuschauenden ein, Perspektiven zu wechseln, und gemeinsam zu lachen. Foto: Landkreis Wolfenbüttel

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Wolfenbüttel. Rund 200 Teilnehmende haben auf dem 1. Wolfenbütteler Inklusions-Workshop Ziele erarbeitet, die in den Handlungsplan Inklusion einfließen werden. Zu dem Workshop am 2. Oktober in der Lindenhalle in Wolfenbüttel hatte der Landkreis Wolfenbüttel Vertreter von Institutionen, Verbänden, Gruppen und Verwaltungen aus dem Landkreis eingeladen. Dies berichtet der Landkreis Wolfenbüttel in einer Pressemitteilung.


Die Ziele sollen ab diesen November bis Ende Januar 2020 in Arbeitsgruppen für den Handlungsplan ausgearbeitet werden. Anschließend werden sich die politischen Gremien des Landkreises mit dem Plan auseinandersetzen. Mit dem Handlungsplan würden alle Inklusionsmaßnahmen der Landkreisverwaltung gebündelt und zentral geplant werden.

"Es ist normal verschieden zu sein"


„Wir verstehen unter Inklusion, dass jeder Mensch dazu gehört, egal welche Sprache er spricht oder ob er eine Behinderung hat. Es ist normal verschieden zu sein“, sagte Landrätin Christiana Steinbrügge in ihrer Begrüßung. "Inklusion ist eine Querschnittsaufgabe, die alle Bereiche kommunalen Handelns berührt“, so Steinbrügge.


„Viele Kommunen haben sich gerade in diesem Jahr auf den Weg gemacht. Wolfenbüttel ist in guter Gesellschaft und mit unserer heutigen Veranstaltung haben wir gute Aussichten auf dem Feld der Inklusion im vorderen Bereich der Bewegung zu sein. Vielleicht wird man demnächst vom Wolfenbütteler Weg zur Inklusion reden“, sagte Bernd Retzki, Dezernent des Landkreises Wolfenbüttel für Schule, Jugend und Soziales.

Die Teilnehmenden hätten in acht Themenbereichen, etwa Wohnen, Arbeiten, inklusive Verwaltung oder Mobilität und Barrierefreiheit, Ziele erarbeitet. An diesen würden die Arbeitsgruppen ab November weiterarbeiten, um konkrete Maßnahmen zu entwickeln. „Ich freue mich, wenn alle, die hier sind, sich gleich für die Arbeitsgruppen eintragen. Das Ziel hier war es, einen Anfang zu finden. Jetzt werden wir gemeinsam das Thema weiterentwickeln“, so Retzki. Die politische Diskussion und Entscheidung solle in der ersten Jahreshälfte 2020 erfolgen. Mit einem Fachtag in der zweiten Jahreshälfte werde der Handlungsplan öffentlich vorgestellt und diskutiert.