Auf Kunst&Geschichts-Denkmäler-Route durch die Lessingstadt


Beim Nathan-Denkmal beginnt die Tour am Freitag um 15 Uhr. Fotos: AG Altstadt Wolfenbüttel
Beim Nathan-Denkmal beginnt die Tour am Freitag um 15 Uhr. Fotos: AG Altstadt Wolfenbüttel

Wolfenbüttel. Der Wolfenbütteler Kunstverein und die Arbeitsgemeinschaft Altstadt Wolfenbüttel haben sich im Jubiläumsjahr für eine Aktion zusammengetan: Elisabeth Vorderwülbecke und Dieter Kertscher laden im Jubiläumsjahr „900 Jahre Wolfenbüttel“ die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu einem Spaziergang durch die Altstadt zum Thema „Begegnungen mit Kunst und Geschichte“ ein.


Start ist am Freitag, den 20. April 2018 um 15 Uhr beim Denkmal Nathans des Weisen vor der Herzog August Bibliothek. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationsmaterial für die Teilnehmer wird bereitgehalten.

Schon lang vertraute, lieb gewonnene Objekte wie das des Reiterdenkmals auf dem Stadtmarkt oder das der Gärtner vor der Trinitatiskirche werden angesteuert, desgleichen die, denen seit Jahren der provozierende Status eines „Fremdkörpers“ anhaftet. Dabei sein wird auch die für viele Bürger vermutlich noch unbekannte Büste Eva Königs im Meißnerhaus. „Wir haben eine große Dichte an Denkmälern in der Lessingstadt“, so die Organisatoren, „mancher Bürger weiß aber nicht mit jedem dieser Objekte etwas anzufangen. Wir wollen diesbezüglich Wissensdefizite verringern“.
Kunstdenkmäler fordern heraus, regen an - und bisweilen regen sie den Betrachter auch auf. Geplant ist ein 90-minütiger Fußmarsch über den Schlossplatz, den Stadtmarkt, an der Marienkirche entlang bis zum Juliusmarkt zum Denkmal des „Kleinen Reiters“, das anfangs mächtig polarisierend auf die Betrachter gewirkt hat. Hierzu wird die Kunsthistorikerin Elisabeth Vorderwülbecke mancherlei auch aus der Sicht der Künstler erklären können.
Von Dieter Kertscher erläutert werden die Skulpturen, Büsten und Denkmäler, die etwas aus der über 300jährigen Geschichte Wolfenbüttels vermitteln möchten: Das Denkmal von Herzog August dem Jüngeren auf dem Stadtmarkt, aber auch der Regenten, auf die vor oder in der Marienkirche, auf Wetterfahnen, über Eingangsportalen oder schmiedeeisernen Hoftoren verwiesen wird.

Die Moderatoren erhoffen sich ein aktives Gespräch mit den Teilnehmern – schließlich ist die Diskussion um die Aufstellungsorte einiger Kunstwerke und Denkmäler in der Lessingstadt in vollem Gange.
Wer Interesse hat, der möge sich am 20. April am „Nathan-Denkmal“ vor der Herzog August Bibliothek einfinden und der Gruppe anschließen. Bei schlechtem Wetter würde die Veranstaltung als Bildervortrag im Schlossmuseum ablaufen.


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