DAS "Endspiel der Endspiele": MTV Herzöge optimistisch



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Wolfenbüttel/ Stade. Nach der schmerzhaften Niederlage bei Meisterschaftskonkurrent Lok Bernau war für die MTV Herzöge Wolfenbüttel klar, dass sie sämtliche ihrer vier noch ausstehenden Spiele gewinnen müssen, um mit der Meisterschaft der 1. Regionalliga Nord ihr angestrebtes Saisonziel zu erreichen. In drei von vier "Endspielen" gegen Göttingen, Aschersleben und Bürgerfelde ist dies bislang überzeugend gelungen. Am Sonntag steht nun DAS "Endspiel der Endspiele" an, wenn Spielertrainer Demetrius Ward und sein Team beim VfL Stade antreten.

Für die Mannschaft von der Elbe, wie die MTV Herzöge aus der ProB abgestiegen, verlief die Saison durchwachsen. Spätestens seit Anfang Februar mit Davey Hopkins – bis dato bester Scorer, Rebounder, Assistgeber und Balldieb seines Teams - der überragende VfLAkteur aufgrund einer Schulter-OP für den Rest der Saison ausfiel, musste sich der VfL von großen Ambitionen verabschieden. Vor dem letzten Spieltag bekleidet die Mannschaft von Trainer Benka Barloschky, der zur nächsten Saison Co-Trainer der Hamburg Towers wird, mit zehn Siegen und elf Niederlagen den siebten Tabellenplatz.

Für Herzöge-Geschäftsführer Nicolas Grundmann kein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: "Stade hat zahlreiche Spieler mit höherklassiger Erfahrung in ihren Reihen, die befreit aufspielen und uns das Leben schwer machen können", so der 38-Jährige, der dennoch volles Vertrauen in seine Mannschaft hat. "Seit dem Bernau-Spiel spielen wir mit dem Druck, gewinnen zu müssen, das hat uns bislang nicht geschadet."

Bis auf Marius Pöschel, der nach seiner Mandel-OP noch nicht wieder fit ist, sind alle Herzöge an Bord und werden kleinerer Wehwehchen zum Trotz auflaufen. Begleitet wird das Team von zirka 50 Anhängern, die Ward & Co. in Stade vor Ort unterstützen und natürlich am liebsten danach gemeinsam mit der Mannschaft feiern würden.