Der Gemeinschaftsgarten in der Ahlumer Siedlung nimmt Gestalt an



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Wolfenbüttel. Am Freitag, den 13. März, begannen die Mitglieder der Projektgruppe „Gemeinschaftsgarten“ im Stadtteilnetzwerk Wolfenbüttel Nord-Ost damit, einen Zaun um das Gartengelände zu ziehen.

Der gebrauchte Zaun stammt aus dem Klostergarten Riddagshausen und konnte dort günstig erworben werden. Im Stadtteil Ahlumer Siedlung hatte die WoBau, die auch Kooperationspartnerin des Stadtteilnetzwerkes ist, ein ungefähr 1000 Quadratmeter großes Grundstück, angrenzend an den Stadtteiltreffpunkt „Ulme“, für dieses Projekt zur Verfügung gestellt.

Nachdem die umfangreiche Planungen und Überlegungen der Gruppe gereift waren, hatten die Städtischen Betriebe im Jahr 2014 begonnen, zuvor abgegrenzte Bereiche von Rasen zu befreien. Jetzt soll der ganze Garten vor freilaufenden Hunden geschützt und zugleich als Ort der Begegnung sichtbar gemacht werden.

Mit tatkräftiger und finanzieller Unterstützung des Kooperationspartners Lebenshilfe Wolfenbüttel, mit finanzieller Hilfe des örtlichen Baumarktes Hellwig und des Holzgroßhandels Holz-Böhme wurde mit viel Engagement angefangen, den Zaun zu errichten. Mithilfe eines geliehenen Erdbohrers wurden die Löcher für die Zaunpfähle vorgebohrt und die Zaunpfähle anschließend mit Muskelkraft und Vorschlaghammer eingerammt.

Parallel dazu bepflanzten andere Mitgliedern der Gruppe die ersten Beete mit Stiefmütterchen. Demnächst wird , unterstützt durch die Stadt Wolfenbüttel und die “Oppermann geb. Kerle“-Stiftung, eine Wasser-Zapfstelle auf dem Grundstück verlegt.

Die Idee des Gemeinschaftsgartens ist es, verschiedene Menschen unterschiedlichen Alters, sozialer Herkunft, Religion und Nationalität zusammenzubringen. Auch ohne einen eigenen Garten besitzen zu müssen, sollen Menschen die Möglichkeit haben sich gärtnerisch zu betätigen. Rechtsträger des Projektes ist die evangelische St. Thomas-Gemeinde Wolfenbüttel.
Wer Interesse hat, an diesem Projekt mitzuarbeiten, ist herzlich eingeladen sich am Freitag, den 20. März, ab 15 Uhr im Ulmenweg einzufinden. Dann soll weiter an der Errichtung der Umfriedung gearbeitet werden.

Herzlich eingeladen wird ebenfalls für Dienstag, den 17. März um 19.30 Uhr zur Veranstaltung: „Ein Garten für alle! Wie können Gemeinschaftsgärten Orte lebendiger Vielfalt werden?“ mit Najeha Abid von der Stiftung Interkultur aus Göttingen. Auch dort können Sie den Mitgliedern der Gartengruppe begegnen. Ansonsten trifft sich die Gruppe regelmäßig donnerstags, einmal pro Monat.