A39: Bundestagsabgeordnete aus der Region drängen auf Baustart 2027

Von den verantwortlichen Ministerien erwartet man konkrete Auskünfte zur Finanzierung, zur Baufreigabe und zum weiteren Zeitplan für den Lückenschluss.

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Symbolbild | Foto: Matthias Kettling

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Berlin. Neun Bundestagsabgeordnete von CDU und SPD setzen sich gemeinsam für einen zügigen Weiterbau der A39 ein. So heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von CDU und SPD.



Alexander Jordan (CDU, Helmstedt), Prof. Dr. Reza Asghari (CDU, Braunschweig), Dr. Cornell Babendererde (CDU, Winsen), Jakob Blankenburg (SPD, Lüneburg), Hubertus Heil (SPD, Peine), Dunja Kreiser (SPD, Wolfenbüttel), Carsten Müller, (CDU, Braunschweig) Dr. Christos Pantazis (SPD, Braunschweig) und Vivian Tauschwitz (CDU, Heidekreis) haben sich dazu mit Schreiben an Bundesverkehrsminister Steffen Bilger und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil gewandt. Darin fordern sie Klarheit über die Finanzierung und den Zeitplan des wichtigen Infrastrukturprojekts.

Warten seit Jahrzehnten


„Seit Jahrzehnten wartet unsere Region auf den Lückenschluss der A39. Mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 8. Juli 2026 besteht für den Abschnitt 7 zwischen Ehra-Lessien und Wolfsburg endlich unanfechtbares Baurecht. Jetzt muss die Finanzierung gesichert werden, damit 2027 die Bagger rollen können“, erklären die Abgeordneten.

Die A39 soll die Wirtschaftsstandorte Wolfsburg, Braunschweig, Helmstedt und Salzgitter besser mit dem Hamburger Hafen verbinden und die gesamte Region wirtschaftlich stärken, heißt es in der Pressemeldung. Auch der nördliche Landkreis Gifhorn und die Lüneburger Heide sollen von einer besseren Verkehrsanbindung, neuen Ansiedlungsmöglichkeiten und zusätzlichen Arbeitsplätzen profitieren. Die geplante Reform der Finanzierung der Autobahn GmbH könnte dabei zusätzliche Spielräume eröffnen.

Sorgen der Abgeordneten


Sorge bereiten den Abgeordneten allerdings die Verzögerungen bei den weiteren Abschnitten. Für Abschnitt 6 zwischen Wittingen und Ehra-Lessien ist der Beginn des Deckblattverfahrens inzwischen erst für 2028 statt 2026 vorgesehen. Auch für Abschnitt 5 fehlt derzeit ein belastbarer Zeitplan. „Wir brauchen nicht nur einen schnellen Baustart für Abschnitt 7, sondern auch eine verlässliche Perspektive für die gesamte Strecke. Die A 39 ist ein gemeinsames Anliegen unserer Region, für das wir uns parteiübergreifend einsetzen“, betonen die Abgeordneten.

Von den Ministerien erwarten die Abgeordneten nun konkrete Auskünfte zur Finanzierung, zur Baufreigabe und zum weiteren Zeitplan für den Lückenschluss.