Wolfenbüttel. Das Land Niedersachsen investiert in die Sanierung von Landesstraßen. Acht Maßnahmen im Landkreis Wolfenbüttel sind in den Jahren 2027 und 2028 geplant. Darauf weisen die Wolfenbütteler Landtagsabgeordneten Marcus Bosse und Jan Schröder (beide SPD) in einer Pressemitteilung hin.
Mittels eines Mehrjahresbauprogramms bringe die Niedersächsische Landesregierung umfassende Sanierungsvorhaben der Verkehrsinfrastruktur auf den Weg, heißt es in der Meldung. Rund 500 Millionen Euro stünden dafür insgesamt in den nächsten drei Jahren zur Verfügung.
"Wird sich auszahlen"
Im Landkreis Wolfenbüttel werden in den kommenden Jahren insgesamt acht Baumaßnahmen vollzogen. "Das Sondervermögen zeigt Wirkung", zeigt sich Bosse erfreut über die zugesagten finanziellen Mittel. Auch Schröder ist erfreut: "Jetzt ist die Zeit, um solche wichtigen Investitionen zu tätigen. Insbesondere Investitionen in den ländlichen Raum werden sich auszahlen."
Maßnahmen 2027
Im Jahr 2027 werden folgende Baumaßnahmen begonnen:
- L494, Ortsdurchfahrt Nordassel mit einer Investitionssumme in Höhe von 1 Million Euro
- L625 zwischen Sickte und Schöppenstedter Turm mit einer Investitionssumme in Höhe von 770.000 Euro
- L625 von Neuerkerode bis Sickte mit einer Investitionssumme in Höhe von 800.000 Euro
- L631 von Sickte bis Cremlingen mit einer Investitionssumme in Höhe von 560.000 Euro
- L626 zwischen Eitzum und Räbke mit einer Investitionssumme in Höhe von 2 Millionen Euro
Maßnahmen 2028
Im Jahr 2028 folgen nachfolgend aufgeführte Streckenabschnitte:
- L290 zwischen Uehrde und Schöppenstedt mit einer Investitionssumme in Höhe von 890.000 Euro
- L495 zwischen Halchter und Linden mit einer Investitionssumme in Höhe von 765.000 Euro
- L495 zwischen Linden und Wendessen mit einer Investitionssumme in Höhe von 285.000 Euro
"Der Sanierungsbedarf bei unseren Landesstraßen ist nach wie vor hoch. Man sieht jedoch speziell im Landkreis Wolfenbüttel, dass es kontinuierlich voran geht", so Bosse. "Der ausdrückliche Dank geht an die zuständigen Straßenbaubehörden, die hervorragende Arbeit leisten und die zusätzliche Mittel aus dem Sondervermögen sinnvoll verwenden", ergänzt Schröder.


