Wolfenbüttel. Der städtische Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen hatte in seiner jüngsten Sitzung einstimmig empfohlen, dass im Jugendgästehaus schnellstmöglich eine „Kalte Küche“ eingerichtet werden soll. Wie die Stadt auf Anfrage von regionalHeute.de mitteilt, sei geplant, die "Kalte Küche" Ende Juli/Anfang August in Betrieb zu nehmen.
"Das Jugendgästehaus am Seeligerpark hat sich von Anfang an bei der Betrachtung der Übernachtungszahlen sehr erfreulich entwickelt", erklärt Thorsten Radlein, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Wolfenbüttel, gegenüber regionalHeute.de. Die "Kalte Küche" soll dazu dienen, die derzeit vorhandene Kapazität, die durch die Anzahl an Menschen nicht mehr hinreichend sei, zu erweitern. Derzeit befinden sich knapp 100 Flüchtlinge im Jugendgästehaus.
Das muss noch gemacht werden
"Für den Betrieb der Küche sind diverse Hygieneanforderungen zu erfüllen", sagt Raedlein. Die Wände und der Boden sollen eine wischbare und leicht zu reinigende Oberfläche erhalten. Die notwendigen Umbauarbeiten hinsichtlich der Elektrotechnik und die Einrichtung der Küche ist mit Kosten in Höhe von rund 35.000 Euro verbunden. Für die Einrichtung der "Kalten Küche" soll ein Lagerraum umgebaut werden. Geplant sei die Fertigstellung bis Ende Juli/Anfang August.
Was ist eine "Kalte Küche"?
Eine „Kalte Küche“, ist in der Gastronomie ein Bereich, in dem Speisen angerichtet werden, die vor dem Servieren nicht mehr erhitzt werden. Hier gibt es also keinen Öfen, so Thorsten Raedlein. Gelagert werden die zubereiteten Speisen nicht. Die kalten Speisen sind nämlich für den Direktverzehr gedacht.

