Eine Spende für den Hospizverein

von Sina Rühland


| Foto: Sina Rühland

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Wolfenbüttel. Mit einer Spende von 1000 Euro bedachte Regionsleiter Meik Rahmsdorf, im Rahmen des 250-Jahr-Spendenprojektes der Braunschweigischen Landessparkasse, den Wolfenbütteler Hospizverein. Man wolle die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Helfer unterstützen und fördern, so Rahmsdorf bei der Spendenübergabe des symbolischen Schecks.

Der Hospizverein Wolfenbüttel berät und begleitet Menschen ambulant, die schwer erkrankt sind. Ausgebildete, ehrenamtliche Helfer stehen Schwererkrankten in dieser oft letzten Lebensphase bei, unterstützen sie in ihrer vertrauten Umgebung selbstbestimmt und würdevoll zu leben. Der Hospizverein und seine 25 aktiven Helfer ergänzen die Unterstützung der Familie, der Freunde, Nachbarn, Ärzte und Pflegepersonen dort, wo Betroffene leben. "Wir begleiten die Menschen. Wenn sie schweigen wollen, dann schweigen wir gemeinsam. Wenn sie reden wollen, dann hören wir zu. Wenn sie weinen möchten, dann weinen wir oft auch mit", sagt Vorstandsmitglied Dagmar Ammon.

Menschen, die sich entscheiden, als Hospizhelfer für einen Menschen da zu sein, die werden vorab vom Verein ausgebildet. Die Lehrgänge kosten Geld, Geld das der Verein immer wieder mithilfe von Spenden finanziert. "Die Trauerarbeit wird von den Krankenkassen nicht bezahlt", erzählt die hauptamtliche Koordinatorin Angelika Herzog. Der Verein sei auf Spenden, wie die der Braunschweigischen Landessparkasse, angewiesen, um diese wichtige Arbeit weiterhin qualifiziert und verlässlich anbieten zu können.

Informationen zum Hospizverein Wolfenbüttel finden Sie hier.