Einsparungen beim NDR: Das Aus für Stars@NDR2 in Wolfenbüttel

Aufgrund von Einsparungen beim NDR könne das Format in der jetzigen Form nicht fortgeführt werden.

von Julia Seidel


35.000 Besucher feierten bei der ersten Ausgabe am 9. August 2014 auf dem Festivalgelände am Exer die Stars.
35.000 Besucher feierten bei der ersten Ausgabe am 9. August 2014 auf dem Festivalgelände am Exer die Stars. | Foto: Werner Heise

Wolfenbüttel. In den kommenden Jahren steht der NDR vor großen finanziellen Herausforderungen und muss 300 Millionen Euro einsparen. So müssten Ausgaben für Personal, Produktion, Verwaltung und Programm gesenkt werden, wie der NDR mitteilte. Auch Off-Air Events der Programme seien von den Maßnahmen betroffen. Ebenso betreffen diese Einsparungen das NDR 2 Festival "Stars@NDR2", das in der Vergangenheit bereits viermal in Wolfenbüttel stattgefunden hat.


In diesem Jahr sollte das Festival am 8. August zum fünften Mal und damit zum dritten Mal in Folge auf dem Exer-Gelände stattfinden. Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus musste dies jedoch bereits Ende April abgesagt werden (regionalHeute.de berichtete). Wie der NDR nun auf Nachfrage von regionalHeute.de berichtet, werde es das Festival auch im kommenden Jahr nicht geben. Das Format könne in der jetzigen Form nicht fortgeführt werden.

Bei der ersten Ausgabe in Wolfenbüttel im Jahr 2014 stand der damals doch eher unbekannte Newcomer Mark Forster auf der Bühne - 2019 kehrte er als Headliner zurück. Foto: Donner
Bei der ersten Ausgabe in Wolfenbüttel im Jahr 2014 stand der damals doch eher unbekannte Newcomer Mark Forster auf der Bühne - 2019 kehrte er als Headliner zurück. Foto: Donner Foto: Anke Donner



Die Suche nach einer Alternative



Wie der NDR weiter mitteilt, werde derzeit jedoch bereits über alternative Veranstaltungskonzepte nachgedacht. Diese Überlegungen seien jedoch noch ganz am Anfang. Einen Hoffnungsschimmer für Wolfenbüttel gibt es dennoch: "Sollte uns die Konzeption neuer und vor allem finanzierbarer Formate gelingen, wäre Wolfenbüttel aber mit Sicherheit ein guter Ansprechpartner, denn die Zusammenarbeit mit der Stadt war immer hervorragend", so Frank Jahn, Sprecher des NDR abschließend.


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