Ende der Förderung: Wie geht es für den Wissensort Wolfenbüttel weiter?

Für den Wissensort Wolfenbüttel beginnt nach dem Ende der Förderung eine neue Phase. Doch wie stark hat sich das Angebot bislang in der Stadt etabliert?

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Seit zwei Jahren gibt es das WOW im Löwentor.
Seit zwei Jahren gibt es das WOW im Löwentor. | Foto: Anke Donner

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Wolfenbüttel. Nach gut zwei Jahren endet für den Wissensort Wolfenbüttel (WOW) im Wolfenbütteler Löwentor die Phase der öffentlichen Förderung. Doch für das Projekt soll es auch nach der Förderperiode weitergehen. Doch wie etabliert ist das WOW überhaupt?



Seit der Eröffnung im März 2024 wird der WOW für Vorträge, Ausstellungen und Informationsveranstaltungen genutzt. Ende Juni läuft nun der bisherige Förderzeitraum des Projekts aus. Damit stellt sich die Finanzierung des Projekts neu auf. Dazu hatte der Rat der Stadt bereits im Dezember 2025 beschlossen, zukünftig Gebühren für die Anmeldungen zu erheben. Seit Jahresbeginn wurde dieses testweise auch schon angewendet.

Gebühren für alle Aussteller


Bis Ende Juni konnten die beiden Kooperationspartner – die Stadt Wolfenbüttel und die Ostfalia Hochschule – die Räume kostenfrei nutzen. Ab Juli gilt die Entgeltordnung auch für sie. Die Gebühren orientieren sich an den Entgelten anderer städtischer Veranstaltungsorte. Für Veranstaltungen, die dem ursprünglichen Förderzweck entsprechen, sind weiterhin Vergünstigungen vorgesehen. Die Stadt rechnet dadurch mit Einnahmen von rund 2.000 Euro pro Monat.

Zu den häufigsten Nutzern der Räume zählen laut Verwaltung bislang die Stadt Wolfenbüttel, der Landkreis sowie externe Veranstalter. Die Ostfalia Hochschule nutzte die Räumlichkeiten dagegen vergleichsweise selten.

Wie viele Besucher gab es?


Doch wie viele Veranstaltungen gab es seit der Eröffnung im WOW und wie sind die Besucherzahlen? Wie die Stadt auf Anfrage von regionalHeute.de mitteilt, fanden im Eröffnungsjahr 2024 ab März insgesamt 63 Veranstaltungen mit rund 2.500 Besuchern statt. Im Jahr 2025 wurden 70 Veranstaltungen mit insgesamt 4.500 Gästen gezählt. Für das laufende Jahr registrierte die Stadt bis Ende Mai 19 Veranstaltungen mit 720 Besucherinnen und Besuchern.