Tag der Begegnung lockte viele Besucher


Bürgermeister Pink spricht zur eröffnung am "Tag der Begegnung." Foto: Stadt Wolfenbüttel
Bürgermeister Pink spricht zur eröffnung am "Tag der Begegnung." Foto: Stadt Wolfenbüttel

Wolfenbüttel. Viele Angebote und ein buntes Bühnenprogramm begeisterten am Samstag zahlreiche Besucherinnen und Besucher am „17. Tag der Begegnung“. Die Stadt Wolfenbüttel berichtet in einer Pressemitteilung.


An mehreren Ständen konnten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger informieren. Für Stimmung sorgten unter anderem die Lupus Line Dancer, die Trommelgruppe Kadjembé sowie die türkische Tanzgruppe der evangelischen Familienbildungsstätte oder Bella & Erkan.

Bürgermeister Thomas Pink eröffnete den Tag der Begegnung mit klaren Worten: „Wir wollen eine moderne und bunte Stadtgesellschaft fördern und Veranstaltungen dieser Art helfen uns dabei, uns gegenseitig besser kennenzulernen. Nur gemeinsames Handeln garantiert eine gedeihliche Zukunft. Uns muss klar sein, dass hier schon immer Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur lebten und das wird auch in Zukunft so sein. Deshalb ist Integration die Hauptaufgabe aller Politikebenen für ein friedliches Miteinander. Integration beginnt vor Ort und dazu brauchen wir Geduld und Offenheit. In Wolfenbüttel gehen wir seit Jahren einen guten Weg. Dies sei nicht überall so, wie der Mord am Regierungspräsidenten Lübcke in Hessen oder die an Kommunalpolitiker gerichteten Morddrohungen belegen. Wenn dann ein Innenminister Seehofer sagt, „Der Rechtsstaat muss mehr Biss zeigen“, dann ist dem nichts hinzuzufügen, aber ich glaube, dass man sich hier viel früher gegen Extremismus und Ausländerhass hätte stemmen müssen und das ist nicht erfolgt. Lassen Sie uns gemeinsam für Respekt, Anstand, Toleranz und Miteinander kämpfen.“

Petra Behrens (Diakonie) nutzte ihr Grußwort, um die Unterstützung durch den Arbeitskreis Migration, dem Veranstalter des Tags der Begegnung, zu bekräftigen „Wir werden nicht müde im Bemühen um den Frieden in der Welt, unserer Stadt und unseren Familien. Wir bauen mit Geduld und Beharrlichkeit am sozialen Frieden unserer Stadt.“

Viele Organisationen beteiligt



Für das leibliche Wohl sorgen das Willkommenscafé mit ihrem „Café Grundgesetz“, die arabische Frauengruppe des Salawo und die Freiwilligenagentur. Darüber hinaus gibt es auch Aktionen für Kinder, wie Kinderschminken und eine Buttonmaschine. Das DRK war ebenfalls mit Spielangeboten vor Ort. Die Moderation am Tag der Begegnung wurde von Viola Bischoff von der Stabsstelle für Integration der Stadt Wolfenbüttel übernommen. Zum Arbeitskreis Migration gehören: Diakonie, Caritas, AWO, die Stabsstelle für Integration der Stadt Wolfenbüttel und die Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe vom Bildungszentrum des Landkreises Wolfenbüttel.


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