Escape-Room im Schloss: Politik gibt positives Signal

Die SPD-Ratsfraktion hatte den Gedanken eines Escape-Rooms im Wolfenbütteler Schloss ins Spiel gebracht. Nun wurde der Antrag im Ausschuss thematisiert.

von Anke Donner


Wird es im Wolfenbütteler Schloss bald einen Escape-Room geben?
Wird es im Wolfenbütteler Schloss bald einen Escape-Room geben? Foto: Thomas Stödter

Wolfenbüttel. Können Besucher des Wolfenbütteler Schlosses bald in den historischen Räumen auf rätselhafte Entdeckungsreise gehen? Nach Willen der SPD, und nun auch der Mitglieder des städtischen Bauausschusses, könnte es in naher Zukunft einen Escape-Room in der ehemaligen Welfenresidenz geben.


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Die SPD-Ratsfraktion hatte den Gedanken eines Escape-Rooms im Wolfenbütteler Schloss ins Spiel gebracht. Vorgeschlagen wurde, so ein neues medienpädagogisches Angebot zu schaffen. Besucher könnten dadurch ein Stück Geschichte im authentischen Kontext des Schlosses erleben. Ziel sei es hierbei, das spielerische Element eines Escape-Rooms mit historischer Wissensvermittlung zu verbinden.

Verwaltungsausschuss entscheidet


Wolfenbüttel habe nach Auffassung der SPD als Kulturstadt viel Wissen und Kultur zu bieten. Barocke Geschichte könne so in der Stadt authentisch erlebt werden. Mit einem Escape-Room könnte, neben den bestehenden Ausstellungen, Vorträgen, Führungen und den Kindergeburtstagsangeboten, insbesondere die Zielgruppe der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen angesprochen werden. Ein Museum für alle Generationen könnte so entstehen und für Wolfenbüttel einen weiteren touristischen Anziehungspunkt schaffen.

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Die SPD hatte in ihrem Antrag gefordert, dass die Verwaltung die Umsetzbarkeit prüft, den Ansatz in das medienpädagogische Konzept des
Museums aufzunehmen und entsprechende Budgets für die Umsetzung in den Haushalt einzuplanen. Das Gremium hatte dem Vorschlag zugestimmt. Im weiteren Verlauf soll der Antrag zur Abstimmung dem Finanzausschuss und zur Kenntnisnahme dem Kulturausschuss vorgelegt werden. Einen endgültigen Beschluss soll dann der Verwaltungsausschuss in seiner nächsten Sitzung fällen.


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