Gedichte und Briefe eines Wolfenbütteler vor Auschwitz


Buchcover, Foto: Privat
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Ein neues Buch sammelt in eine Kladde geschriebene Gedichte des 1916 geborenen Joachim Esberg, einem jüdischen Wolfenbütteler. Verfasst wurden die Gedichte 1938/1939 in Gent. Sie erzählen davon, wie das ist, wenn Menschen das Menschsein abgesprochen wird, wenn auch die Gefahr dort wächst, wohin man geflohen ist. Das Buch „NUN WISST IHR WAS SOLL ES BEDEUTEN“ ist im Oktober erschienen und wurde von Dr. Kristlieb Adloff, Reinhard Försterling und Jürgen Kumlehn herausgegeben.

Die Gedichte sind nicht die einzigen Lebensspuren des Joachim Esberg. Sie werden ergänzt durch Briefe an seine Jugendfreundin aus Wolfenbütteler Tagen, die nach London fliehen konnte. Geschrieben hat er die Briefe in Gent und in den Pyrenäenlagern.