Großzügige Spende für RoboCup-Team

von Robert Braumann



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Wolfenbüttel. Die Hans und Helga Eckensberger Stiftung hat dem RoboCup-Team der Ostfalia eine Spende von 20.000 Euro übergeben. Der Betrag wird für den Bau von zwei Robotern verwendet, die wie passend, den Namen Hans und Helga tragen werden.

Angelegt sind die Namen an die Gründungmitglieder der Eckensberger Stiftung. Nach einem Entwicklungszeitraum von einem halben Jahr, ist ein Roboter bereits fertiggestellt, der zweite ist noch in der Bauphase. Die gebauten Modelle haben ein Carbon- und Aluminiumskelett und wiegen ca. sechs Kilo. Die Gesamthöhe beträgt 85 cm. Das Ziel der Studenten – Hans und Helga sollen beim Robocup in Zukunft für Furore sorgen. Der Robocup ist einen Fußball-WM für humanoide Roboter (der menschlichen Gestalt nachempfunden). Insgesamt sollen vier Exemplare einmal an den Turnieren teilnehmen. Das nächste Kräftemessen findet 2015 in Hefei (China) statt. Das ehrgeizige Ziel der Entwickler. Im Jahr 2050 soll es ein Spiel von humanoiden Robotern gegen Menschen geben.

Warum das Ganze?


Natürlich kommt an diesem Punkt die Frage auf, warum sollten Roboter überhaupt Fußballspielen, welchen Sinn macht das. Warum wird dafür auch noch so viel Geld gespendet? Ganz einfach, dass Spiel mit dem runden Leder ist in erster Linie Mittel zum Zweck. Der Fußball eignet sich dabei hervorragend zur Außendarstellung, denn dieses Spiel wird auf der ganzen Welt geliebt. Auf der anderen Seite muss eine Roboter vieles leisten, um auf dem Platz agieren zu können. Benjamin Straube Pressesprecher und Teammitglied der unterstützten Gruppe WF-Wolves und Prof. Dr. Reinhard Gerndt (Projektleiter), erklären das sehr anschaulich. Auch auf dem Fußballplatz muss ein Roboter Rücksicht auf andere nehmen und in seiner Umwelt agieren können. Genau diese Aspekte sind wichtig, wenn wir irgendwann mehr Aufgaben in ihre Hände legen wollen. "Denkbar sind Teams, die aus humanoiden Robotern und Menschen bestehen und gemeinsam arbeiten. Das kann in der Industrie, der Pflege oder in gefährlichen Situationen, wie Bombenentschärfungen sein.", so Prof. Dr. Gerndt. Bisher noch Zukunftsmusik, aber möglicherweise irgendwann einmal Realität.