Wolfenbüttel. Die Werkstatt Solidarische Welt e.V., Trägerverein des Weltladens Wolfenbüttel, bietet in Kooperation mit der KVHS Wolfenbüttel einen Abend zum Thema "Menschenrechtsverletzungen in globalen Lieferketten" an. Am Mittwoch, 3. Februar, referieren Birgit Stapel-Falckenthal und Renate Senftleben zwischen 18 und 21 Uhr in der KVHS Wolfenbüttel. Ein Imbiss zwischendurch ist vorgesehen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Die Werkstatt Solidarische Welt e.V. erklärt zum Hintergrund der Veranstaltung: "Viele Produkte in unserem Alltag haben meistens einen langen, zum Teil verzweigten Herstellungsweg hinter sich, auf dem oft gegen Menschen- und Arbeitsrechte verstoßen wird. Es gibt zwar von der UN vorgegebene Leitsätze, in Deutschland fehlt es aber bisher an verbindlichen Verpflichtungen, diese einzuhalten. Unternehmen können daher bei Verstößen kaum rechtlich belangt werden. In dieser Veranstaltung sollen zum einen die bestehenden Handelspraktiken in den globalen Handelsbeziehungen erläutert werden. Zum anderen sollen die Forderungen des Weltladendachverbandes und des Forums Fairer Handel zur nationalen Umsetzung der UN-Leitsätze in einem rechtlich verbindlichen Rahmen dargelegt werden. Eine Rolle spielen dabei auch die aktuellen Verhandlungen zu TTIP und CETA.
Info-Abend "Menschenrechtsverletzungen in globalen Lieferketten"
Symbolfoto: Archiv | Foto: Jan Borner
Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?
Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen
