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Inzidenz der Region binnen einer Woche um mehr als 600 Punkte angestiegen



Inzidenz der Region binnen einer Woche um mehr als 600 Punkte angestiegen

Es gab 1.489 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle in unserer Region. Unterdessen wurden in einer Kommune die Infektionszahlen nach unten korrigiert.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

Region. Die durchschnittliche Inzidenz in der Region geht im Vergleich zum Vortag leicht zurück und liegt am heutigen Sonntag bei 2.337,14 (Vortag: 2.374,26/ Vorwoche: 1.701,8). Im Vergleich zur Vorwoche bedeutet das jedoch einen Anstieg um mehr als 600 Punkte. Aus den Zahlen des Robert-Koch-Instituts geht weiterhin hervor, dass auch in Niedersachsen die Inzidenz im Vergleich zum Vortag etwas zurückgeht und nun bei 1.977,8 (2.042,6/ 1.652,0) liegt. Es wurden 12.208 Neuinfektionen und zwei Todesfälle gemeldet. Davon fallen 1.489 respektive beide auf die Region. Bei der Inzidenz im Bund ist die gleiche Entwicklung zu beobachten, sodass sie einen Wert von 1.723,8 (1.758,4/ 1.708,7) erreicht. Die Inzidenz der Region liegt damit weiter über der des Landes und des Bundes.



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In Salzgitter bleibt die Inzidenz beim Vortageswert von 1.682,0 (1.682,0/ 1.751,3). Im Vergleich zur Vorwoche ist sie um fast 70 Punkte gesunken. Kein Stahlstädter hat sich neu mit dem Virus infiziert. In Goslar geht es bei 286 Neuinfektionen - im Vergleich zur Vorwoche - rauf auf 1.885,1 (1.898,5/ 1.707,7). Hier wird ein neuer Todesfall beklagt.



Peine korrigiert Infektionszahlen


In Gifhorn geht die Inzidenz bei 328 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag zurück, zur letzten Woche rauf auf 2.265,5 (2.296,5/ 2.252,5). In Peine wurde die Zahl der Ansteckungen um einen nach unten korrigiert, sodass 29.533 dort zurzeit infiziert sind. Die Inzidenz ist binnen einer Woche auf 1.992,7 (2.177,5/ 1.900,7) gestiegen. Im Vergleich zum Vortag ist sie jedoch um fast 185 Punkte gesunken. In Wolfsburg geht die Inzidenz sowohl im Vergleich zu gestern, als auch zu letztem Sonntag hoch. Sie liegt heute bei 2.562,2 (2.514,5/ 2.099,5), wobei in der VW-Stadt 158 Neuinfektionen und einen weiteren Todesfall verzeichnet wurden.


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Im Landkreis Wolfenbüttel liegt die Inzidenz bei 3.342,8 (3.357,9/ 1.128,5), womit sich die Inzidenz binnen einer Woche fast verdreifacht hat. Damit verzeichnet Wolfenbüttel weiterhin die vierthöchste Inzidenz - bundesweit. Es gab hier 137 Neuinfektionen. In Braunschweig verzeichnet man mit 577 zwar deutlich weniger als gestern (1.189), aber mit Abstand, wie auch in den Tagen zuvor, die höchste Zahl an Neuinfektionen in unserer Region. Die Inzidenz geht entsprechend rauf auf 3.534,3 (3.493,7/ 1.272,5), womit die höchste in unserer Region und bundesweit gemessen wird. Im Vergleich zu letzter Woche hat sich die Zahl zudem beinahe verdreifacht. Außerdem kommt es hier zu einem Meldeverzug aufgrund technischer Probleme. Mehr dazu lesen Sie hier.


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Für den Landkreis Helmstedt wird seitens des RKI eine Inzidenz von 1.432,5 (1.573,5/ 1.501,3) gemeldet und damit eine deutlich niedrigere als gestern sowie die niedrigste in unserer Region. Aufgrund der Probleme der vergangenen Woche (regionalHeute.de berichtete) ist ein Vergleich mit dem Wert der Vorwoche weiterhin schwierig. Im ehemaligen Kohlerevier gab es nach Zahlen des RKI 24 Neuinfektionen.

Hospitalisierungsrate stagniert


Die vom Land Niedersachsen ausgegebene Hospitalisierungsinzidenz bleib am gestrigen Samstag auf 16,3 (16,3/ 14,9). Das heißt, es liegen weiter so viele Menschen mit Corona-Infektion in Niedersachsen Krankenhäusern wie nie zuvor (die Corona-Infektion muss nicht zwingend der Grund für den Krankenhausaufenthalt sein). Der Anteil der Patienten mit Corona auf den Intensivstationen liegt niedersachsenweit weiter weiterhin bei 6,9 (6,9/ 6,2) Prozent. Sowohl die Hospitalisierungsrate, als auch die Intensivbettenbelegung sind binnen einer Woche gestiegen.


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