Jugendliche denken über den Sinn des Schenkens nach


| Foto: Privat

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Wolfenbüttel. Da ist sie wieder, die Zeit, in der es in den Läden stressig zugeht, weil alle noch ihre Geschenke besorgen müssen. Denn das gehört zu Weihnachten ja nun mal dazu! Aber warum ist das denn eigentlich so?

Genau dieser Frage gingen die 17 Jugendlichen zwischen 14 und 22 Jahren unter Anleitung von Mathilda Wehling, Jahrespraktikant Steffen Dombrowski und Diakonin Verena Segert beim Adventsseminar nach. Woher stammt der Brauch des Schenkens? Was haben wir uns an Kindertagen gewünscht und was würde in einem Brief stehen, der mit all unseren Wünschen an Gott gesendet wird? Die jungen Menschen kamen darüber ins Gespräch, was ihnen an Weihnachten wirklich wichtig ist und bemerkten dabei schnell, dass Geschenke eine schöne Tradition, sie aber lange nicht das Bedeutendste rund um die Weihnachtstage sind. Mit der Familie zusammen sein, endlich mal Zeit füreinander haben und mit echten Freunden ins Gespräch kommen, standen auf der Wunschliste weit über allem Materiellen.

Neben diesen inhaltlichen Schwerpunkten standen auch viele Tipps und neue Ideen für die praktische Kinder- und Jugendarbeit auf dem Programm. Es blieb viel Zeit zum Basteln, Spielen, Singen und Lachen, so dass alle dem Vorweihnachtsstress ein wenig entfliehen konnten. Vor allem bei dem Abendabschluss mit Kerzen in der dunklen Nacht gelang es, der alltäglichen Routine zu entkommen und ganz und gar im Jetzt zu sein.

Das Adventsseminar bot den Jugendlichen mit einem abwechslungsreichen Programm die Möglichkeit, über die Advents- und Weihnachtszeit nachzudenken und ganz nebenbei neue Methoden der Kinder- und Jugendarbeit kennenzulernen. Die Teilnehmenden genossen die entschleunigte Zeit auf dem Juleica- Fortbildungsseminar und bedankten sich am Sonntag für ein gelungenes Wochenende mit einer Auszeit vom Alltag. Infos zu weiteren Aktionen und das Jahresprogramm für 2015 sind unter www.ejuwo.de zu finden.