"Kein Wolf in Wolfenbüttel": Ausstellungseröffnung im Kunstverein


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Wolfenbüttel. Am Sonntag, 8. November, wird um 11.30 Uhr im Kunstverein Wolfenbüttel die Ausstellung »schnüren« von Julia Schmid eröffnet. In die Ausstellung führt Ursula Schöndeling, Künstlerische Leiterin des Kunstvereins Langenhagen, ein.

Julia Schmid widmet sich Fragen der Repräsentanz und Bedeutung von Natur im urbanen Raum, und das in Form von komplexen Installationen. Im städtischen Raum zusammengetragene Fundstücke aus der Natur wie Knospen, verdorrte Ranken, üppige Blätter oder tote Insekten, arrangiert sie zu eigenwilligen, faszinierenden Bildern. In Wolfenbüttel liegt der Fokus der Ausstellung auf dem Tier in der Stadt, nämlich dem Wolf. Zu sehen sind, neben präzisen Bleistiftzeichnungen und medialen Recherchen zur Lebenssituation des Wolfes, die aktuell entstandene, dreiteilige Aquarellserie "Kein Wolf in Wolfenbüttel" sowie konzeptuelle Arbeiten zum Wolfenbütteler Telefonbuch.

Im Kunstverein möchte Julia Schmid zugleich einen strukturellen Rückblick auf die heterogenen Referenz-Räume ihrer Kunst geben. Daraus soll sich eine Art Enzyklopädie städtischer und ländlicher Biotope ergeben.