Laufen für eine bestmögliche Patientenversorgung


Lukas v.d.Heyden Rynsch, Rebekka Stellfeld, Alina Köhler, Luke Ebel, Nora Fischer und Kerstin Celik. Fotos: Julian Winkhaus
Lukas v.d.Heyden Rynsch, Rebekka Stellfeld, Alina Köhler, Luke Ebel, Nora Fischer und Kerstin Celik. Fotos: Julian Winkhaus | Foto: Privat

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Wolfenbüttel/Hannover. Beim Hannover-Marathon am 10. April sind rund 200 Krankenhausmitarbeiter aus ganz Niedersachsen unter dem Motto „Ich laufe für mein Krankenhaus“ an den Start gegangen. Unter den Teilnehmern waren auch neun Mitarbeiter aus dem Städtischen Klinikum Wolfenbüttel vertreten. Sechs Mitarbeiter aus der Krankenpflegeschule, die Apothekenleiterin, sowie zwei pflegerische Mitarbeiter zeigten körperliches und berufspolitisches Engagement und gingen an den Start. Bei schönstem Sonnenschein und bester Stimmung wurden 10 Kilometer zurückgelegt.

Die Krankenhausmitarbeiter sind für faire gesetzliche Rahmenbedingungen gelaufen und haben damit auf ihre Forderung nach einer bestmöglichen Patientenversorgung aufmerksam gemacht. In einheitlichen Lauftrikots mit dem Aufdruck “Qualität. Berufung. Kompetenz. Jeden Tag!“ beteiligten sie sich an der Kampagne mit dem Titel „2/Drittel“ der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG). Diese weist darauf hin, dass neben einer angemessenen Bezahlung der Betriebskosten zwingend auch ausreichende Investitionsmittel des Landes benötigt werden, um weiterhin eine qualitativ hochwertige stationäre Versorgung wohnortnah gewährleisten zu können.

Trotz der Krankenhausreform ist die finanzielle Situation der niedersächsischen Krankenhäuser laut NKG weiterhin kritisch. Die Krankenhausmitarbeiter wollten mit ihrer Beteiligung zudem deutlich machen, dass sie auch künftig mit voller Einsatzbereitschaft und hoher Fachkompetenz ihren Beruf ausüben möchten. Sie fordern neben einer angemessenen Bezahlung auch adäquate Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern. Gefragt ist zusätzlich eine echte Qualitätsorientierung anstelle der bisher vorgesehenen Kontrollbürokratie.