Wolfenbüttel. Erheblicher Sachschaden entstand am späten gestrigen Dienstagabend in Wolfenbüttel, als ein 21-jähriger Mercedes-Fahrer in der Nähe des Kreisels am Rosenwall offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und in parkende Autos krachte. Zwischen 50 und 70 Personen hatten sich bald an der Unfallstelle eingefunden.
Die Breite Herzogstraße war zwischen 22 Uhr und Mitternacht während der Unfallaufnahme für den Verkehr vollständig gesperrt. Wie Polizei-Sprecherin Lia Marquardt im Gespräch mit regionalHeute.de mitteilte, sei der Fahrer eindeutig ermittelt, bis zu zwei Beifahrer seien ebenfalls an Bord gewesen. Der 21-jährige Fahrer sei von der Breiten Herzogstraße Richtung Neuer Weg unterwegs gewesen. Im S-Kurvenbereich vor dem Kreisel sei er aus bislang ungeklärten Gründen gegen den Bordstein gefahren und ins Schleudern geraten.
Hoher Sachschaden entstanden
Dabei krachte er in ein parkendes Auto. Zwei weitere parkende Autos wurden ebenfalls beschädigt. Wie genau der Unfall zustande gekommen ist, das sei, laut Marquardt, noch Teil der laufenden Ermittlungen. Fest steht: "Es ist ein hoher Sachschaden entstanden", erklärt Marquardt. Nach ersten Schätzungen belaufe sich der Schaden auf 50.000 Euro. Personen sind bei dem Crash allerdings nicht verletzt worden. Der Fahrer zeigte keine Anzeichen einer Beeinflussung durch Alkohol oder Betäubungsmittel. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, sein Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Die Arbeiten an der Unfallstelle wurden wohl durch zahlreiche Schaulustige erschwert. Zumindest bestätigte die Polizei-Sprecherin, dass sich binnen kurzer Zeit nach dem Unfall zwischen 50 und 70 Personen vor Ort eingefunden hätten.
Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei in Wolfenbüttel unter der 05331 9330 zu wenden.

