Omikron-Variante: Zweiter Verdachtsfall in Wolfenbüttel

In Niedersachsen sind damit zwei Verdachtsfälle bekannt - beide aus dem Landkreis Wolfenbüttel.

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Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Rudolf Karliczek

Wolfenbüttel. Am Montag berichtete das Niedersächsische Gesundheitsministerium von einem ersten Verdachtsfall der Omikron-Variante in Niedersachsen. Dabei soll es sich um einen Mann aus dem Landkreis Wolfenbüttel handeln. Wie der Landkreis Wolfenbüttel berichtet, ist nun ein zweiter Fall bekannt geworden.



Bei dem zweiten Verdachtsfall soll es sich ebenfalls um eine Reiserückkehrerin aus Südafrika handeln. Die Frau sei nicht im Landkreis Wolfenbüttel wohnhaft, sondern hält sich dort nur aus Besuchsgründen auf.

Zwischen den beiden Fällen bestehe kein direkter Zusammenhang, beide Personen sind mit unterschiedlichen Flügen an unterschiedlichen Tagen nach Deutschland zurückgekehrt, teilt die Landkreisverwaltung mit. Beide Personen befinden sich in Isolation, und das Gesundheitsamt im Landkreis Wolfenbüttel sei mit der Kontaktpersonenermittlung befasst.


Die Proben von beiden Verdachtsfällen werden im Landesgesundheitsamt mit einer Target-PCR untersucht. Dieses Laborverfahren ermögliche eine gezielte Untersuchung auf bestimmte Varianten. In beiden Fällen habe die Untersuchung einen deutlichen Hinweis auf die Omikron-Variante ergeben, so dass ein Vorliegen der Variante sehr wahrscheinlich sei. Bestätigt werden muss dieses Ergebnis noch durch eine Sequenzierung am Landesgesundheitsamt, mit deren Ergebnis am heutigen Freitag zu rechnen sei.


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