Restliche Fußgängerzone am Löwentor wird saniert

von Julia Seidel


Hier soll ein einheitlicher Übergang vom Löwentor zum Schlossplatz entstehen. Foto: Julia Seidel
Hier soll ein einheitlicher Übergang vom Löwentor zum Schlossplatz entstehen. Foto: Julia Seidel | Foto: Julia Seidel

Wolfenbüttel. Im Zuge der Bauarbeiten am Löwentor wurde die Fußgängerzone im unmittelbaren Bereich des ehemaligen Hertie-Hauses mit provisorischen Asphaltdecke versehen, damit durch den anstehenden Hochbau die neuen Beläge nicht beschädigt werden. Um einen formschönen Übergang zum Schlossplatz zu schaffen muss die Fußgängerzone in diesem Bereich nun saniert werden.


Im Wirtschafts- und Finanzausschuss der Stadt Wolfenbüttel wurde am heutigen Freitag über die überplanmäßigen Ausgabe in Höhe von 415.000 Euro für den Ausbau der Fußgängerzone in den Bereichen Großer Zimmerhof, Krambuden, Löwenstraße und Schulwall abgestimmt. Die Abstimmung habe höchste Eile, da das Löwentor bereits im Herbst fertig gestellt werden solle, so Winfried Pink. Um die Neueröffnung nicht zu gefährden, müssten die Arbeiten zeitnah beginnen.

Für Horst Meyer von der AfD seien es zu viele außerplanmäßige Ausgaben, über die abgestimmt werden müssten. Er sei sich nicht bewusst, wann es in der Vergangenheit zu solchen Maßnahmen gekommen sei und fordert eine bessere Haushaltspolitik. "Wir leben nicht in einer Planwirtschaft", so Bürgermeister Thomas Pink. Es sei ein Zeichen von Flexibilität, in der es möglich sei, Maßnahmen von weniger wichtigen Projekten abzuziehen und zunächst für Projekte mit einer hohen Priorität zu ermöglichen.

Der Antrag wurde mehrheitlich angenommen. Die letzte Entscheidung trifft allerdings der Rat der Stadt in seiner kommenden Sitzung am 27. März.

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