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LKW kickt Passat von der A 39: Fahrer mit Hubschrauber ins Klinikum

von Alexander Dontscheff


Der LKW wurde schwer beschädigt. Fotos: Rudolf Karliczek, Video: aktuell24/KR

Salzgitter. Am heutigen Donnerstagmorgen kam es auf der A 39 in Richtung Braunschweig zwischen Westerlinde und Lichtenberg zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem VW Passat. Das Auto landete auf dem Dach im Graben, der LKW auf dem Acker. Beide Fahrer wurden schwer verletzt, der PKW-Fahrer schwerst, vermutlich sogar lebensgefährlich.


Wie die Autobahnpolizei vor Ort berichtete, wurde der 31-jährige Autofahrer aus seinem Fahrzeug geschleudert. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber indie MHH geflogen. Er soll mehrere Knochenbrüche und Kopfverletzungen erlitten haben. Der LKW-Fahrer wurde mit dem Krankenwagen ins Klinikum gebracht.

Als Unfallursache wird ein Fehler des LKW-Fahrers beim Fahrstreifenwechsel vermutet. Beim nach Rechts Schwenken habe er das Auto übersehen. Der Wagen überschlug sich dabei. Der 40-Tonner wurde bei seiner Fahrt über den Acker schwer beschädigt. Es sei aber auch möglich, dass der Passat auf dem Standstreifen gestanden hat und dort von dem LKW erwischt wurde. Die Polizei hat zwei Gutachter angefordert, die die Unfallursache klären sollen.

"Die Rettungsgasse war diesmal vorbildlich, wir konnten die Unfallstelle direkt anfahren", berichtet Simon Rebel, Einsatzleiter der Feuerwehr Salzgitter. Die Feuerwehr kontrollierte die Ladung des LKW auf Gefahrenstoffe und kümmerte sich um auslaufende Flüssigkeiten. Zudem wurde die Autobahn gereinigt.

Laut Polizei wird die A 39 zur Bergung der Fahrzeuge noch mehrere Stunden voll gesperrt sein.

Aktualisiert 14:55 Uhr



Wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet, überholte der 64-jährige Fahrer eines Sattelzuges mit seinem Gespann
zunächst einen anderen Lastwagen. Bei Einscheren auf den rechten Fahrstreifen kollidierte er aus bislang ungeklärter Ursache mit dem Passat. Der Wagen wurde durch die Wucht des Zusammenstoßes herumgeschleudert und kam im Seitengraben auf dem Dach zum Liegen. Der Sattelzug kam über den Graben hinweg auf einem angrenzenden Feld zum Stehen.

Zeugen gesucht


Für die Bergungs- und Aufräumarbeiten wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Braunschweig voll gesperrt. Die Sperrung dauert zum jetzigen Zeitpunkt noch an. Der Schaden dürfte nach ersten Schätzungen bei 100.000 Euro liegen.

Zur Klärung des genauen Unfallherganges werden Zeugen gebeten, sich mit dem Autobahnpolizeikommissariat Braunschweig unter der Rufnummer 0531/476-3715 in Verbindung zu setzen.

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Der verunfallte Wagen wird geborgen. Foto: aktuell24/KR



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Der Fahrer dieses Wagen kam schwer verletzt in die MHH. Foto:



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Fotos: Rudolf Karliczek Foto:



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Fotos: Rudolf Karliczek Foto:


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