SPD: "Schöppenstedter Zugabfahrtszeit muss erhalten bleiben"


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Schöppenstedt. „Im Interesse der Schülerinnen und Schüler aus Schöppenstedt und Dettum können wir eine Veränderung und damit Verschlechterung der Zugabfahrten vor Beginn der ersten Schulstunde nicht akzeptieren“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Falk Hensel.

Die SPD Kreistagsfraktion hat für die nächste Sitzung des Kreistages eine Anfrage zur Schülerbeförderung von Schöppenstedt nach Wolfenbüttel eingereicht und damit auf die bekannt gewordenen Pläne zur Fahrplanänderung reagiert, die für die betroffenen Schüler zu einer fast 20-minütigen früheren Abfahrtszeit führt. „Jeder weiß, was das für eine Familie mit Kindern in den frühen Morgenstunden bedeutet; da ist jede Minute kostbar“, so der Fraktionsvorsitzende Falk Hensel.

Durch hinzukommende Anreisewege zum Bahnhof und sich verlängernde Wartezeiten vor Schulbeginn ist eine Benachteiligung des Bildungsstandortes Wolfenbüttel zu befürchten. Auch vor dem Hintergrund sinkender Schülerzahlen, ist die Gewährleistung eines attraktiven Schulangebotes gerade für Schüler des Flächenlandkreises Wolfenbüttel von immenser Bedeutung. „Daher wird eine Vorverlegung der Abfahrtzeit und die damit verbundene Erhöhung der Wartezeit für die Schülerinnen und Schüler nicht hingenommen und von uns abgelehnt“, verdeutlicht der Fraktionssprecher.

„Die SPD Kreistagsfraktion steht für Chancengleichheit als wichtigen Aspekt für eine Stärkung des Bildungslandkreises Wolfenbüttel. Hier setzte die SPD zuletzt auch mit der Einführung des kostenlosen Schülertransports ein Zeichen. Es muss für alle Fahrschüler begrenzte und zumutbare Fahr- und Wartezeiten geben“, erklärt Thomas Jakob, SPD-Vertreter im Schulausschuss. „Alle Beteiligten aus Politik, Verwaltung und Schule sollten sich auch beim Zweckverband Großraum Braunschweig dafür einsetzen, dass die Rahmenbedingungen der Schulwegezeiten nicht noch verschlechtert werden“, so Jakob weiter.


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