Wolfenbüttel. Das von der Stadtverwaltung erarbeitete Freiraumentwicklungskonzept enthält zahlreiche Ideen, wie Grün- und Freiflächen in den kommenden Jahren aufgewertet werden könnten. Einer der 26 Projektsteckbriefe betrifft den Bereich am Bahnhof – genauer gesagt die Fläche neben dem Wettbüro. Eine Fläche, die offenbar der Stadt gehört.
Das Freiraumentwicklungskonzept soll künftig als strategische Grundlage für die Entwicklung der innerstädtischen Freiräume dienen. Ursprünglich war es im Zusammenhang mit einer möglichen Bewerbung Wolfenbüttels für die Landesgartenschau 2030 entstanden. Nachdem der Rat entschieden hatte, keine Bewerbung einzureichen, wurden die erarbeiteten Ideen weiterentwickelt. Das Konzept zeigt nun mögliche Projekte auf, mit denen bestehende Freiräume aufgewertet, besser miteinander verbunden und an die Herausforderungen des Klimawandels angepasst werden sollen.
Bahnhofsumfeld soll aufgewertet werden
Insgesamt wurden dafür 26 sogenannte Projekt-Steckbriefe erstellt. Sie beschreiben einzelne Bereiche, mögliche Maßnahmen, Prioritäten und Kosten. Einer dieser Steckbriefe trägt den Titel „Verbindungsweg Bahnhof“. Darin wird auch die Fläche am Wettbüro gegenüber dem Bahnhof aufgegriffen. Vorgesehen seien unter anderem eine Neuordnung der dort vorhandenen Parkplätze sowie eine gestalterische Aufwertung des Gebäudeumfeldes, heißt es in dem Konzept.
Wem gehört die Fläche?

Im hinteren Bereich des Areals gibt es eine große Fläche. Die könnte bald umgestaltet werden. Foto: Matthias Kettling
Doch um welche Fläche handelt es sich konkret und wem gehört sie? An der Einfahrt zu dem Parkplatz neben dem Wettbüro weist ein Schild darauf hin, dass es sich um ein Privatgelände handelt. Dieses Schild nahm regionalHeute.de zum Anlass, bei der Stadtverwaltung nachzufragen, ob sich die Fläche in städtischem Besitz befindet und wie sie derzeit genutzt wird.
Stadtsprecher Thorsten Raedlein erklärte auf Anfrage: Das Wettbüro, der Hinterhof und die Garagen gehören nicht der Stadt. Die Parkplatzfläche daneben sei hingegen eine fiskalische Fläche der Stadt Wolfenbüttel. „Das wäre dann ja die Fläche, die entwickelt werden könnte“, so Raedlein. Derzeit sei sie allerdings noch nicht gewidmet.


