Baddeckenstedt. Am gestrigen Sonntagabend, gegen 19:30 Uhr, wurden zahlreiche Einsatzkräfte zu einem gemeldeten Brand mit Menschenleben in Gefahr in die Heerer Straße nach Baddeckenstedt alarmiert.
Wie Thilo Müller, Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Baddeckenstedt, vor Ort erklärte, konnte bei Eintreffen der Einsatzkräfte schnell Entwarnung gegeben werden. In einem Wohnhaus war aus bislang ungeklärter Ursache eine Matratze in Brand geraten. Die Bewohner hatten diese bereits eigenständig aus dem Gebäude gebracht.
Gebäude belüftet
Die Feuerwehr löschte die Matratze abschließend ab. Anschließend wurde das betroffene Wohngebäude durch die Einsatzkräfte belüftet. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Baddeckenstedt waren auch die Feuerwehren aus Heere und Sehlde im Einsatz. Zudem waren der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Salzgitter sowie der Rettungshubschrauber Christoph 30 aus Wolfenbüttel vor Ort.
Heerer Straße gesperrt
Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen musste die Heerer Straße teilweise gesperrt werden. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden. Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr niemand.
Das sagt die Feuerwehr
Wie die Feuerwehr selbst in einer Pressemitteilung berichtet, sei nach ersten Erkenntnissen im Hausflur des Gebäudes eine Matratze in Brand geraten. Der dabei entstandene Rauch breitete sich rasch aus und führte zu einer Verrauchung des Treppenraums. Aufgrund der unklaren Lage und der Annahme, dass sich noch mehrere Personen im Gebäude befinden könnten, wurde ein umfangreiches Kräfteaufgebot entsandt.
Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr habe jedoch eine Person geistesgegenwärtig gehandelt und die brennende Matratze aus dem Gebäude ins Freie gebracht. Dadurch konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert und die Gefahr für die Bewohner deutlich reduziert werden. Insgesamt wurden 13 Bewohnerinnen und Bewohner vorsorglich aus dem Gebäude evakuiert und durch den Notarzt gesichtet.
Nachdem die Einsatzmaßnahmen abgeschlossen waren, konnten die Kräfte die Einsatzstelle zurückbauen und diese zur weiteren Klärung der Brandursache an die Polizei übergeben.
