Stadtteil Nord-Ost: Der Adventskalender wird lebendig

von Jan Borner


Die Projektgruppe „Lebendiger Adventskalender“ präsentiert die Plakate, Foto: Jan Borner
Die Projektgruppe „Lebendiger Adventskalender“ präsentiert die Plakate, Foto: Jan Borner | Foto: Jan Borner

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Wolfenbüttel. Wer an einen Adventskalender denkt, hat häufig das Bild eines großen Hauses vor Augen, mit vielen Fenstern und Türen, die sich öffnen lassen und hinter denen sich eine Kleinigkeit verbirgt. Der "lebendige Adventskalender" überträgt dieses Bild auf ein ganzes Stadtteil. An jedem Tag im Dezember wird eine neue Tür angesteuert und was man findet, ist meist mehr als eine Kleinigkeit: Ein nachbarschaftliches Zusammensein.

Der Adventskalender erwacht im Stadtteil Nord-Ost im Zeitraum vom 1. bis zum 22. Dezember zum Leben. Täglich wechselnde Gastgeber laden innerhalb dieses Zeitraumes vor, an oder in ihr Haus für ein gemütliches Zusammensein. Ziel sei es, so die Veranstalter von der Projektgruppe „Lebendiger Adventskalender“ und dem Wolfenbütteler Stadtteilnetzwerk Nord-Ost, die Nachbarschaft näher zusammenzubringen. In gemütlicher Atmosphäre lassen sich so auch Neuankömmlinge kennenlernen, was gerade zur jetzigen Zeit mit einigen neu hinzugezogenen Flüchtlingen im Stadtteil eine wunderbare Gelegenheit sei. Treffen an den jeweiligen Türen ist immer um 18 Uhr für etwa eine halbe Stunde. Wie Maria Isabel Cáceres Guerrero vom Wolfenbütteler Stadtteilnetzwerk Nord-Ost erklärt, kann es je nach belieben manchmal aber auch ein bisschen länger gehen.

Höhepunkte


Höhepunkte des diesjährigen Adventskalenders, so die Organisatoren, seien beispielsweise bei der Lebenshilfe am 9. Dezember, wo die Bewohner sich immer sehr auf die Besucher freuen würden. Auch die Ostfalia Hochschule, die am 2. Dezember besucht wird, habe sich in den letzten Jahren schon öfters etwas Besonderes einfallen lassen und auch der Besuch bei St. Thomas mit dem Friedenslicht, sei eine echte Besonderheit. Die Gastgeber, das sind zu großen Teilen auch private Haushalte, sind schon bald alle an einem kleinen Plakat zu erkennen (siehe Foto), das sie sichtbar an ihrem Grundstück aufhängen werden. Um den Aufwand für die Gastgeber zu reduzieren, werden alle Besucher übrigens gebeten, für sich selbst einen Becher mitzubringen.

Termine:


 Das sind die diesjährigen Gastgeber.
Das sind die diesjährigen Gastgeber. Foto: Privat