Vortrag: Sensibilität – Fluch oder Gabe?


Eine Pusteblume. Das Symbol für Sensibilität.
Foto: Ayla Münsterberg
Eine Pusteblume. Das Symbol für Sensibilität. Foto: Ayla Münsterberg | Foto: Privat

Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?

Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen

Wolfenbüttel. Am 26. Januar hält Andrea Münsterberg, Fachdozentin für Hochsensibilität den Vortrag "Sensibilität - Fluch oder Gabe?". Sie referendiert von 19.00 bis 21.15 Uhr, an der Ev. Familienbildungsstätte Wolfenbüttel, Dietrich-Bonhoeffer-Straße 1a.


Verschiedenste Forschungen ergaben, dass die Charaktereigenschaft „(Hoch)Sensibilität“ in unterschiedlichen Ausprägungen bei ca. jedem 5. Menschen anzutreffen ist. Es wird davon ausgegangen, dass der gesamte Körper und insbesondere das Nervensystem dieser Menschen darauf ausgelegt sind, erheblich mehr Informationen aus dem Umfeld aufzunehmen, als der Rest der Bevölkerung dies tut. Diese Reiz- und Informationsfülle muss geistig und seelisch verarbeitet werden, hierzu benötigen sie Ruhe und Zeit. Finden Hochsensible diese nicht, zeigen sich die verschiedensten Überreizungssymptome, z.B. Schüchternheit, Träumerei, Hyperaktivität, Rückzug, und viele mehr. Reduzieren wir Hochsensible hierauf und fixieren uns auf deren Anpassung an die Norm, statt uns auf ihre Bedürfnisse einzulassen, so bleibt uns der Blick auf das enorme Potential dieser Menschen und somit ein wertvoller und wichtiger gesellschaftlicher Aspekt verborgen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 10,00 Euro. Bei Fragen können Sie sichtelefonisch unter 05331 / 802 450 melden oder per Mail an efb@lk-bs.de .