Weniger Schlüsselzuweisungen, weniger Kreisumlage

von Thorsten Raedlein




Wolfenbüttel. Im kommenden Jahr muss die Stadt Wolfenbüttel mit einem erheblicher Einbruch bei den Schlüsselzuweisungen rechnen. Die im Haushaltsentwurf 2015 schon vorsichtig geschätzten 13,1 Millionen Euro werde es, so Kämmerer Knut Foraita im jüngsten Wirtschaftsausschuss, nicht geben. Man könne wohl nur mit 10,7 Millionen Euro rechnen.




Aufgrund der direkten Wirkung der Schlüsselzuweisungen auf die Kreisumlage reduziere sich dort allerdings die geplante Ausgabe von 28,85 Millionen Euro um rund 500.000 Euro, so dass sich bei den Finanzausgleichsleistungen bei der Stadt eine Nettobelastung von zirka 1,9 Millionen Euro ergebe.




Durch die Auflösung einer Rückstellung in Höhe von 1,527 Millionen Euro und durch den Minderaufwand bei der Kreisumlage würden 2015 die Mindereinnahmen bei den Schlüsselzuweisungen zu einem hohen Teil ausgeglichen. Für die folgenden Jahre müsse allerdings mit mit einem höheren Defizit gerechnet werden.

Immerhin: Die Gründe für die Kürzung der Zuweisungen sind positiv. Gegenüber den Haushaltseinplanungen 2014 ergeben sich aufgrund der auch im Laufe des Jahres 2014 positiven Konjunktur Steuer-Mehrerträge in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro.