Wolfenbüttel. Nach etlichen Jahren der Suche bezog die DLRG Wolfenbüttel e.V. kürzlich ihr neues Vereinsheim in Wolfenbüttel-Halchter. Gemeinsam mit Vereinsmitgliedern, Vertretern der Wolfenbütteler Kommunalpolitik, örtlichen Hilfsorganisationen, Nachbarn und Weggefährten wurde die neue Heimat bei Sonnenschein und blauem Himmel feierlich eröffnet.
Bereits aus der Ferne ist das neue rot-gelbe DLRG-Schild auf dem Dach des Vereinsheims gut erkennbar. Zusätzlich von großen DLRG-Fahnen und Luftballons geleitet, fanden sich die Eröffnungsgäste Im Sommerfeld 1a ein. Mit einem Willkommens-Getränk in der Hand begaben sich die Besucher auf eine Entdeckungstour: Nach der großen Fahrzeughalle mit vielseitigen Lagermöglichkeiten konnten im Inneren der Seminarraum, die großzügige Küche sowie die Sanitäranlagen erkundet werden. Popcorn und ein vielseitiges Kuchenbuffet, das die Mitglieder zur Verfügung stellten, dienten der Stärkung.
Für alle aufkommenden Fragen rund um das Vereinsheim und die Arbeit der DLRG standen die in Rot gekleideten DLRG-Mitglieder zur Verfügung. Interessierte konnten die Gelegenheit nutzen und sich an der Herz-Lungen-Wiederbelebung probieren. Bei den kleineren Gästen sorgte die DLRG-Tattoo-Station für besondere Begeisterung. Im Seminarraum warteten Mal- und Bastelangebote auf die Jüngsten.
Unterstützung durch Landkreis
Bürgermeister Ivica Lukanic blickte in einer kurzen Ansprache auf die intensive Suche nach einer neuen DLRG-Heimat zurück und wünscht für die Zukunft alles Gute. Ihm sei ein Stein vom Herzen gefallen, als er die Nachricht erhalten habe, dass ein passendes Objekt gefunden wurde. Lukanic freue sich, dass die Stadt mit einer Förderung unterstützen könne. Der rege Austausch zwischen Stadt und DLRG solle fortgesetzt werden. Der stellvertretende Landrat Uwe Schäfer betonte, dass es aufgrund bestehender Herausforderungen im Bereich Katastrophenschutz die notwendige und richtige Entscheidung gewesen sei, die DLRG trotz angespannter Haushaltslage durch den Landkreis zu unterstützen.
Förderung für Vereinsheim
Als Vertreter für die Stiftung Zukunftsfonds Asse freute sich Uwe Schäfer, mit einer Förderung bei der Erstausstattung des Vereinsheims helfen zu können. Diese soll sowohl dem Seminarraum als auch der Küche und der Fahrzeughalle zugute kommen. Jan Schröder (MdL) lobte das Eigenengagement der Vereinsmitglieder, die sich auf unterschiedlichen Ebenen für das Vereinsheim starkgemacht haben und somit ihren Anteil am Vereinsheim beitragen. Auf Landesebene sei die Notwendigkeit, Kinder an den Schwimmsport heranzuführen, erkannt worden. Durch Förderprogramme solle diese Erkenntnis unterstützt werden, ergänzt Jan Schröder seine kurze Ansprache.

