Diese Aktion bringt Jugendliche mit Wissenschaft und Zukunft auf Augenhöhe

Schüler probierten im phaeno bei der neuartigen Veranstaltung "Brainstorm" einen Tag lang einige Themen der Zukunft aus.

 Ausprobieren ausdrücklich erwünscht: An den Mitmachständen konnten die Jugendlichen selbst aktiv werden – hier bei einer medizinischen Anwendung. Praktische Angebote machten Wissenschaft und Zukunftsthemen unmittelbar erlebbar.
Ausprobieren ausdrücklich erwünscht: An den Mitmachständen konnten die Jugendlichen selbst aktiv werden – hier bei einer medizinischen Anwendung. Praktische Angebote machten Wissenschaft und Zukunftsthemen unmittelbar erlebbar. | Foto: Janina Snatzke

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Wolfsburg. Mehr als 800 Beteiligte, 13 Mitmachstände, zahlreiche Wissensbotschafter und ein gemeinsames Ziel: Wissenschaft erlebbar machen. Die Premiere von BRAINSTORM zeigt, wie der Bildungs- und Wissenschaftsstandort Wolfsburg junge Menschen für Zukunftsthemen begeistern kann. Eine Fortsetzung ist gewünscht, wie die Stadt Wolfsburg in einer Pressemitteilung dazu berichtet.



Wie fühlt sich Zukunft an? Genau dieser Frage gingen Schüler ab Klasse 8 Anfang Oktober im phaeno nach. Einen ganzen Schultag lang ging es nicht um Frontalunterricht, sondern um Mitmachen, Ausprobieren, Fragen und der direkte Austausch mit Menschen aus Wissenschaft, Forschung, Medizin, Bildung und Stadt.

Wolfsburg, ein dynamischer Wissenschaftsstandort


„BRAINSTORM hat sichtbar gemacht, wie dynamisch sich der Wissenschaftsstandort Wolfsburg gerade entwickelt, wie gut die Akteure vernetzt sind und wie groß und vielfältig das Engagement der Einrichtungen vor Ort ist. Dass die Angebote bei Schulklassen ganz unterschiedlicher Schulformen aus Wolfsburg und der Region so gut ankamen, zeigt: Bildung und Wissenschaft begeistern, wenn sie erlebbar werden. Mein Dank gilt allen Partnern, die das mit ihrem Einsatz möglich gemacht haben“, erklärt Oberbürgermeister Dennis Weilmann.

Mehr als 800 Beteiligte machten die Veranstaltung zu einem Schaufenster der wissenschaftlichen und bildungsbezogenen Vielfalt Wolfsburgs und der Region. An den interaktiven Mitmachständen konnten die Jugendlichen Zukunftsthemen unmittelbar erleben: von virtueller Schweißtechnik und medizinischen Anwendungen bis zu Künstlicher Intelligenz, Smart City und E-Auto-Recycling. Dabei trafen sie direkt auf die Menschen hinter den Themen und konnten mit Forschenden, Fachleuten und Wissensbotschafter*innen ins Gespräch kommen.

Wissenschaft zum Ausprobieren statt nur zum Zuhören


Gerade die praktischen Angebote stießen auf großes Interesse. Die Jugendlichen probierten aus, diskutierten und fragten nach. Damit setzte BRAINSTORM bewusst auf einen anderen Zugang zu Wissenschaft: Nicht nur Wissen vermitteln, sondern Neugier wecken und Zukunft konkret erfahrbar machen.

Ergänzt wurde das Programm durch kurze persönliche Impulse von Wissensbotschafter*innen. Sie gaben Einblicke in ihre Arbeit sowie in ihre eigenen Studien- und Berufswege – und machten damit deutlich, welche unterschiedlichen Wege in Wissenschaft und Zukunftsberufe führen können.

Ermöglicht wurde die Teilnahme der Schulklassen durch die Förderung der Wolfsburger Stiftungslandschaft. Dadurch war der Eintritt für die Schulklassen kostenfrei. Die Unterstützung trug dazu bei, Wissenschaft und Zukunftsthemen unabhängig von den individuellen Voraussetzungen niedrigschwellig zugänglich zu machen.

Wunsch nach Fortsetzung


Die Premiere zeigte zugleich, dass BRAINSTORM mehr sein kann als ein Angebot für Schüler: Die Veranstaltung brachte auch die Akteuren des Bildungs- und Wissenschaftsstandorts enger zusammen. Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Medizin, Bildung, Stadt und weitere Partner entwickelten gemeinsam ein Format, das ihre unterschiedlichen Kompetenzen bündelte und sichtbar machte.

„Bei Partnern und Beteiligten ist der Wunsch groß, BRAINSTORM zu wiederholen und zu einem regelmäßigen Format weiterzuentwickeln. Die Premiere hat nicht nur junge Menschen für Wissenschaft und Zukunftsthemen begeistert, sondern auch gezeigt, welches Potenzial entsteht, wenn die vielfältigen Akteure des Bildungs- und Wissenschaftsstandorts Wolfsburg ihre Kompetenzen bündeln und gemeinsam neue Angebote entwickeln“, unterstreicht Michel Junge, Geschäftsführer des phaeno.

BRAINSTORM könnte damit zu einem wiederkehrenden Treffpunkt werden, an dem Jugendliche Zukunft nicht nur kennenlernen, sondern selbst erleben und mitgestalten können.

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