Wolfsburg. Wie soll unser Dorf aussehen? Wie soll es heißen? Mit diesen Fragen starteten 20 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren in die Budenbauwoche „Wir bauen uns ein Dorf“ auf dem Abenteuerspielplatz Buntspecht. Eine Woche lang verwandelten sie das Gelände in ihre eigene kleine Dorfgemeinschaft. Bevor gehämmert und gesägt wurde, mussten gemeinsam Entscheidungen getroffen werden, denn in den Einrichtungen der Jugendförderung wird Demokratie ganz praktisch erlebt, berichtet die Stadt Wolfsburg.
Die Kinder diskutierten ihre Ideen, stimmten über den Namen ihres Dorfes ab und entschieden sich schließlich für „Buntspecht-Dorf“. Auch der Bau einer Brücke, einer Sandkiste und eines Cafés fand eine Mehrheit. Unterstützt von den pädagogischen Fachkräften führten die Kinder Hammer und Säge sicher und konzentriert. Dabei waren Ausdauer, Teamarbeit und immer wieder neue Ideen gefragt.
Kinder beeindruckten
Eine ganz besondere Unterstützung erfuhr die Budenbauwoche durch die Margarete Schnellecke-Stiftung. Bei einem Besuch vor Ort verschaffte sich Birgit Hinze, Vorstandsmitglied der Stiftung, einen persönlichen Eindruck von der lebendigen Atmosphäre und dem beeindruckenden Engagement der Kinder. Dank der finanziellen Förderung konnten auch vier Kinder aus Familien mit geringem Einkommen an der Budenbauwoche teilnehmen.
Birgit Hinze zeigte sich tief beeindruckt von dem, was die jungen Baumeisterinnen und Baumeister geschaffen hatten: „Es ist erstaunlich und einfach wunderbar, was die Kinder hier alles erbaut haben. Mit wie viel Fantasie, Begeisterung und Teamgeist sie ans Werk gehen, ist wirklich beeindruckend. Wir freuen uns sehr, dass wir dazu beitragen konnten, diese besonderen Erlebnisse möglich zu machen.“

