Wolfsburg. Klimawandel, Ressourcenknappheit, gesellschaftlicher Wandel: Die Herausforderungen unserer Zeit sind groß und vieles davon entscheidet sich in unseren Städten. Wie blickt die junge Generation darauf? Welche Strategien entwickelt sie, um damit umzugehen, und welche Potenziale sieht sie dabei in Wolfsburg? Mit dem Ideenwettbewerb "Wolfsburg Award for urban vision" fragt die Stadt Wolfsburg Studenten der Architektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung genau danach.
Zum 15. Mal wird der Preis in diesem Jahr vergeben, berichtet die Stadt Wolfsburg in einer Pressemitteilung. Wer den ersten Preis erhält und welche Arbeiten eine Anerkennung bekommen, wird am Mittwoch, 11. November, um 19 Uhr im Hörsaal 1 des Alvar-Aalto-Kulturhauses im Rahmen der feierlichen Preisverleihung bekanntgegeben.
Preisverleihung ist öffentlich
Die Preisverleihung mit der Jury-Vorsitzenden Professorin Dr. Antje Backhaus und dem Ersten Stadtrat und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide ist öffentlich. Alle Interessierten sind eingeladen, dabei zu sein und einen Einblick zu gewinnen in die teils überraschenden Orte, Themen und Lösungen, die die jungen Planer in und für Wolfsburg entdeckt haben. Um Anmeldung wird gebeten unter forum.architektur@stadt.wolfsburg.de.
Gefeiert wird an diesem Abend auch ein zweites Jubiläum. Das Forum Architektur wird 25 Jahre alt. Seit 2001 vermittelt die kleine Einrichtung, die in dieser Form als kommunales Angebot einzigartig ist, Baukultur in wechselnden Formaten. Auch den Award betreut das Forum Architektur seit der ersten Auflage.
So viele Einreichungen wie nie
Im Mittelpunkt des Abends stehen die Studenten und ihre Ideen. Der Wettbewerb lädt sie dazu ein, Wolfsburg aus historischer, architektonischer und städtebaulicher Perspektive neu zu betrachten, ganz ohne vorgegebene Planungsgebiete oder Entwurfsaufgaben. Diese Offenheit kommt an. „Mit 85 Beiträgen hatten wir so viele Einreichungen wie nie zuvor. Damit ist in diesem Jahr auch die Vielfalt der Ideen und Themen besonders groß“, resümiert Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.
Ein Schwerpunkt zeichnet sich dennoch ab. „Auffällig ist, dass das Weiterbauen im Bestand die Auseinandersetzung mit Wolfsburg prägt. Welche Arbeiten das Preisgericht am Ende überzeugt haben, verraten wir aber erst am Abend der Preisverleihung“, ergänzt Hirschheide.
Arbeiten im Schaufenster
Im Anschluss an die Preisverleihung lassen sich die nominierten Arbeiten bis zum 1. Dezember im Ausstellungsraum EinAusblick im Alvar-Aalto-Kulturhaus (Schaufenster am Rathausplatz) besichtigen.

