Vor Hattorfer Grundschule: 21 Fahrer zu schnell unterwegs

Im Rahmen der Mobilitätswoche der Grundschule Schunterwiesen in Hattorf wurden 21 Fahrer der überhöhten Geschwindigkeit überführt.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Rudolf Karliczek

Hattorf. "Sicher durch den Straßenverkehr" war das Motto der Mobilitätswoche an der Grundschule Schunterwiesen in Hattorf. Gemeinsam mit Verkehrswacht, Polizei und ACE trainierten die Schüler das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Das berichtet die Verkehrswacht Wolfsburg in einer Pressemitteilung. Im Rahmen dieser Mobilitätswoche wurden auch 21 Autofahrer der überhöhten Geschwindigkeit überführt.



In der 30er-Zone der Krugstraße war eine Geschwindigkeits-Messanlage aufgebaut. Polizeioberkommissarin Silke Hitschfeld hielt 21 Fahrzeuge an, die weit über die erlaubten 30 Stundenkilometer fuhren. Die Fahrer mussten sich an Ort und Stelle den kritischen Fragen der Schulkinder stellen – sie gerieten in Erklärungsnot, wie die Polizei berichtet. Die höchste Geschwindigkeit fuhr ein Audi mit 47 km/h.

Grundschulkinder lernen zu Mobilität und Verkehr


Die Erstklässler absolvierten das Fußgängerdiplom bei der Polizeioberkommissarin. Derweil erkundeten die Zweitklässler Hattorf. "Sie suchten Gefahrenpunkte und Wege, um die Straßen für sich sicherer zu machen", so Klaus Seiffert von der Verkehrswacht Wolfsburg. Zudem kam ein Reaktionstestfahrsimulator für Radfahrer zum Einsatz, bei dem die Kinder mit einem Fahrradlenker auf Situationen reagieren mussten, die sich vor ihnen auf der Leinwand ergaben.


Über einen Roller- und Fahrradparcours schickte der Auto Club Europa (ACE) die Kinder der Klassen zwei bis vier, um die Motorik zu schulen und die Klasse vier auf die Radfahrprüfung vorzubereiten. Die vierten Klassen führten mit großem Erfolg zum Abschluss der Projektwoche ihre Radfahrprüfung durch. Insgesamt nahmen 90 Kinder an der Projektwoche teil.


mehr News aus Wolfsburg


Themen zu diesem Artikel


Schule Schule Wolfsburg Verkehr A2 Autobahn Polizei