Wolfsburg. Wie viele Menschen werden aktuell in den Notfallaufnahmen des Klinikums Wolfsburg behandelt? Wie angespannt ist die Situation gerade? Und wie stark wird die Versorgung durch lebensbedrohliche Notfälle beansprucht? Wie das Klinikum in einer Pressemitteilung berichtet, liefert es Antworten auf diese Fragen ab sofort in Echtzeit auf seiner Homepage.
Sowohl für die Zentrale Notfallaufnahme (ZNA) als auch für die Kinder-Notfallaufnahme werden auf der Webseite unter www.klinikum.wolfsburg.de/notfall an verschiedenen Stellen die Zahlen der Patientinnen und Patienten angezeigt, die dort jeweils aktuell medizinisch versorgt werden. Die Daten können unter anderem über den roten Notfall-Button auf der Startseite aufgerufen werden und aktualisieren sich fortlaufend.
Mehr Transparenz und bessere Orientierung
Mit dem neuen Service möchte das Klinikum Wolfsburg für mehr Transparenz sorgen und Patientinnen und Patienten bereits vor dem Besuch der Notfallaufnahmen eine bessere Orientierung bieten. „In unseren Notfallaufnahmen müssen wir unsere Patientinnen und Patienten nach Dringlichkeit und Schwere ihrer Verletzung bzw. Erkrankung behandeln, nicht nach Reihenfolge ihres Eintreffens. Entsprechend werden sie bei ihrem Eintreffen eingestuft“, erklärt Dr. Bernadett Erdmann, Chefärztin der ZNA im Klinikum Wolfsburg. „Mit der neuen Anzeige möchten wir nachvollziehbarer machen, warum es zeitweise zu längeren Wartezeiten kommen kann und wie stark unsere Teams aktuell gefordert sind.“
Die Auslastung einer Notfallaufnahme hängt dabei nicht allein von der Zahl der wartenden Menschen ab. Besonders die Versorgung der Patientinnen und Patienten bindet häufig viele personelle, räumliche und technische Ressourcen gleichzeitig.
Wann in die Notaufnahme?
Das Klinikum weist zudem darauf hin, dass die Notfallaufnahmen für akute und dringende medizinische Fälle vorgesehen sind. Bei weniger schweren Beschwerden kann auch der Patientenservice des ärztlichen Bereitschaftsdienstes unter der Telefonnummer 116 117 die richtige Anlaufstelle sein. Dort erhalten Patientinnen und Patienten rund um die Uhr Informationen zu geeigneten medizinischen Versorgungsangeboten außerhalb lebensbedrohlicher Notfälle. Für lebensbedrohliche Notfälle ist der Notruf von Feuerwehr und Rettungsdienst über die Telefonnummer 112 zu erreichen.

