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Zwei Psychologen sollen Wolfsburger Schüler unterstützen



Zwei Psychologen sollen Wolfsburger Schüler unterstützen

"Die aktuelle Krisensituation geht an den Schülerinnen und Schülern nicht vorbei", so der Jugendhilfeausschussvorsitzende und SPD-Bundestagsabgeordnete, Falko Mohrs.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: pixabay

Wolfsburg. Auf Antrag der Gruppen SPD/Ratsherr Zimmermann und Bündnis 90/Die Grünen/FDP/Volt im Rat der Stadt Wolfsburg wurde die Einstellung zweier Psychologen für die Arbeit an Wolfsburger Schulen im Haushaltsentwurf der Verwaltung festgeschrieben. Das geht aus einer Pressemitteilung der SPD-Fraktion hervor.



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Für den Jugendhilfeausschussvorsitzenden und SPD-Bundestagsabgeordneten Falko Mohrs, den Initiator des Antrags, ist das gerade vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine ein unerlässlicher Schritt, um Schülern angesichts der psychischen Belastung zur Seite zu stehen: "Die aktuelle Krisensituation geht an den Schülerinnen und Schülern nicht vorbei. Zusammen mit dem ansteigenden Leistungsdruck kann das bei einigen zu depressiven Verstimmungen und ernsthaften psychischen Störungen führen“, so der Jugendhilfeausschussvorsitzende. Er verweist zudem auf die geringe Verfügbarkeit von Therapieplätzen und die lange Wartezeit, die Kindern und ihren Eltern oft unerträglich erscheint.



"Situation spiegelt sich in der Psyche wider"


Jens Hortmeyer, schulpolitischer Sprecher von Bündnis90/Die Grünen schließt sich an: "Die Belastungslagen für die Schülerinnen und Schüler haben durch die Pandemie stark zugenommen und spiegeln sich leider in der Psyche der Kinder und Jugendlichen wider. Der Krieg in der Ukraine sorgt zusätzlich für große Zukunftsängste. Frühzeitige Unterstützung kann hier langfristigen Belastungen entgegenwirken.“

Dazu ergänzt Maike Woelk, stellvertretende Schulausschussvorsitzende der FDP: "Es bedarf dringend ein größeres Angebot an psychologischer Betreuung für Schülerinnen und Schüler. Das Aufsuchen von psychologischer Hilfe muss dringend normalisiert werden, der Antrag ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“


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