Groß Ippener. Bei einem Verkehrsunfall auf der A1 bei Groß Ippener sind am Dienstagnachmittag 18 Rinder lebend gerettet worden. Wie die Kreisfeuerwehr Oldenburg am Mittwoch mitteilte, waren ein Sattelzug, ein Kleintransporter und ein Viehtransporter an dem Unfall zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und dem Autobahndreieck Stuhr beteiligt.
Die Zugmaschine des Viehtransporters hatte sich auf die Seite gelegt, der Anhänger ragte in die Berme hinein und drohte abzurutschen.
Personen wurden nach Angaben der Feuerwehr nicht eingeklemmt. Da die drei Fahrzeuge die Fahrbahn komplett blockierten, zogen die Einsatzkräfte den Sattelzug vor, um eine Schneise für den Rettungsdienst zu schaffen.
Zur Rettung der Tiere wurden das Veterinäramt des Landkreises und die Fachgruppe Großtierrettung der Feuerwehr Groß Mackenstedt hinzugezogen.
Die Helfer holten zunächst die Rinder aus dem noch stehenden Anhänger und verluden sie auf einen zusätzlich angeforderten Tiertransporter. Anschließend zogen sie die Zugmaschine mit einem Bergungsfahrzeug nach vorne, sodass die verbliebenen Rinder über das Heck gerettet werden konnten.
Insgesamt überlebten 18 der 20 transportierten Rinder den Unfall.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Autobahn in Fahrtrichtung vollständig gesperrt werden. Die Feuerwehren Harpstedt, Groß Ippener und Groß Mackenstedt waren gemeinsam mit dem Veterinäramt, dem Rettungsdienst und der Schnelleinsatzgruppe der Malteser aus Wildeshausen bis nach Mitternacht im Einsatz.
18 Rinder nach Unfall auf A1 bei Groß Ippener lebend gerettet
Bei einem Verkehrsunfall auf der A1 bei Groß Ippener sind am Dienstagnachmittag 18 Rinder lebend gerettet worden.
Feuerwehr (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur
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