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Ab in den Urlaub: Worauf sich Touristen jetzt einstellen müssen



Ab in den Urlaub: Worauf sich Touristen jetzt einstellen müssen

Die Reisewarnungen des Auswärtigen Amts werden ab dem 1. Juli angepasst. Die Situation bleibt jedoch unübersichtlich.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

Niedersachsen. Am 1. Juli entfallen zahlreiche Reisewarnungen. Das Reisen außerhalb Deutschlands wird wieder leichter. Allerdings machen Hochinzidenz-, Virusvarianten- und einfache Risikogebiete die Situation unübersichtlich. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen gibt in einer Pressemitteilung Tipps, worauf bei der Urlaubsplanung zu achten ist. Zudem bietet sie ein kostenloses Online-Seminar zur Last-Minute-Reisebuchung an.



Ab dem 1. Juli würden die Reisewarnungen des Auswärtigen Amts angepasst. Erhalten würden sie für Hochinzidenz- und Virusvariantengebiete bleiben, aktuell seien das etwa Großbritannien, Indien sowie Teile von Südamerika und Afrika. „Da sich diese Einstufung kurzfristig ändern kann, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher die Website des Auswärtigen Amts und die Übersicht des Robert Koch Instituts (RKI) im Blick haben“, sagt Tiana Preuschoff, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Außerdem seien zahlreiche Länder ganz oder in Teilen als „einfache Risikogebiete“ eingestuft, etwa Dänemark, Frankreich, Spanien, Kroatien und die Türkei. Von touristischen Reisen rate das Auswärtige Amt hier ab – eine kostenlose Stornierung könne dennoch schwierig sein. „Wer ins Ausland reisen möchte, sollte sich daher vorab gut über die Situation vor Ort und die geltenden Bestimmungen informieren“, so Preuschoff. Außerdem seien flexible Stornierungsbedingungen in der aktuellen Situation unbedingt empfehlenswert.

Nicht immer ein Schnäppchen



Kurzfristig noch einen Urlaub zu buchen, werde dieses Jahr besonders schwer. Dennoch sollten Angebote in Ruhe geprüft und dabei Preise und Leistungen betrachtet werden. „Die Werbung verspricht viel. Mitunter ist das Last-Minute-Angebot eines Anbieters aber teurer als der reguläre Preis eines anderen“, so die Rechtsexpertin. Zudem seien Last-Minute-Reisen meist weder stornier- noch umbuchbar, Kundinnen und Kunden tragen das volle Risiko. FAQ zum Reisen in Coronazeiten und Tipps für Last-Minute-Buchungen seien auf der Website der Verbraucherzentrale Niedersachsen zusammengestellt.

Fragen rund um die Urlaubsbuchung beantworte die Verbraucherzentrale Niedersachsen in einem Online-Seminar am 6. Juli, 17 bis 18:30 Uhr. Anmeldung unter: www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/veranstaltungen/tipps-last-minute-reise


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