Blutsaugende Parasiten: Das kann man gegen Zecken unternehmen

Sommerzeit ist Zeckenzeit. Die Stiche der kleinen Blutsauger sind jedoch nicht ungefährlich, denn durch sie können zahlreiche Krankheiten übertragen werden.

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Symbolbild. | Foto: Rudolf Karliczek

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Region. Die Menschen in der Region können den Sommer derzeit in vollen Zügen genießen: Strahlender Sonnenschein und Temperaturen weit über 30 Grad locken viele in die Freibäder oder in die Gärten und Parks. Doch die warme Jahreszeit hat auch ihre Schattenseiten – zu ihnen gehören auch Zecken, die derzeit wieder in großer Zahl im Gras auf ihre Opfer warten. Was man gegen die kleinen Plagegeister unternehmen kann, weiß regionalHeute.de.



Oft reichen schon wenige Minuten im Freien oder ein kurzer Spaziergang aus, damit die kleinen Spinnen ihren Weg auf die Beine von Mensch und Tier finden. Manch einer hat gar den Eindruck, dass es in diesem Sommer besonders viele der Tiere gibt. Tatsächlich steigt die Zahl der Zecken seit Jahren kontinuierlich an. Grund hierfür sind vor allem die zunehmend milden Winter, die Zecken das Überleben in der kalten Jahreszeit erleichtern und auch dafür sorgen, dass sich neue Arten aus südlicheren Gefilden hier vermehrt wohlfühlen. Ein Beispiel ist die sogenannte Hyalomma – sie ist vollgesogen bis zu fünfmal größer als der heimische Holzbock und jagt im Gegensatz zu diesem ihre Wirte aktiv.

Überträger von Krankheiten

Die häufigste Art ist nach wie vor mit Abstand der Gemeine Holzbock, doch auch Wiesen-, Schaf- und Igelzecke kommen mittlerweile verstärkt hier vor. Für Menschen kann ein Zeckenstich vor allem dann problematisch werden, wenn er Borreliose oder Frühsommermeningitis (FSME) auslöst. Für Hunde können besonders Anaplasmose und Hundemalaria lebensbedrohlich werden. Um Stiche zu vermeiden, sollte man sich und seinen Vierbeiner nach jedem Aufenthalt im Freien gründlich nach Zecken absuchen. Bei Menschen kann lange, helle Kleidung zudem hilfreich sein, um die Spinnentiere frühzeitig zu entdecken. Sowohl für Menschen als auch für Vierbeiner gibt es außerdem verschiedene Präparate im Handel, mit denen ein Zeckenstich möglichst verhindert werden soll.

So macht man es Zecken ungemütlich


Wer einen Garten sein Eigen nennt, möchte auch dort möglichst von Zecken verschont bleiben. Einen Garten zeckenfrei zu machen, ist nahezu unmöglich, denn Vögel und andere Wildtiere schleppen die Parasiten ein. Gartenbesitzer können es Zecken jedoch ungemütlich machen: Da die Tiere eine möglichst hohe Umgebungsfeuchtigkeit benötigen, kann es helfen, den Rasen möglichst kurz zu halten. So trocknet er in der Sonne schneller aus. Laub und Gestrüpp sollte beseitigt werden, Bodendecker sollte man reduzieren – denn all das bietet Zecken Rückzugsorte.

Natürliche Feinde fördern


Totholzhaufen und Nistkästen hingegen bieten natürlichen Feinden der Zecken, wie Spitzmäusen und Igeln einen idealen Lebensraum. Auch Beete mit Duftpflanzen wie Lavendel, Katzenminze und Zitronenmelisse können hilfreich sein, denn Zecken meiden ätherische Öle in der Regel.

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