Braunschweig. Am 16. Juni 2026 übergab der Verein der Freunde und Förderer des Städtischen Klinikums Braunschweigs e. V. der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin 20 neue Klappbetten im Wert von 14.756 Euro. Diese ersetzen die stark beanspruchten bisherigen Modelle und ermöglichen es, dass Eltern weiterhin direkt am Bett ihres kranken Kindes übernachten können, wie das Städtische Klinikum Braunschweig in einer Pressemitteilung bekannt gibt.
Christine Wolnik, Vorsitzende des Fördervereins, und Ulrike Bohle, Leiterin der Grünen Damen und Herren im skbs, waren bei der Übergabe der Betten anwesend. „Die Nähe zu den Eltern ist für die Kinder besonders wichtig. Die Geborgenheit unterstützt die Kinder und nimmt ihnen die Unsicherheit“, betonte Christine Wolnik. Ulrike Bohle erinnerte aus eigener Erfahrung daran, dass es für Eltern früher oft keine Übernachtungsmöglichkeiten gegeben habe und auch Geschwisterkinder Besuche nur eingeschränkt begleiten konnten.
Dr. Andreas Beilken, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, freut sich sehr über die neuen Klappbetten und unterstrich die Bedeutung dieser schnellen, unbürokratischen Unterstützung für die Versorgung der Kinder. „Rooming-in ist bei uns seit Jahren ein fester Bestandteil der Versorgung. Umso mehr freuen wir uns, dass wir die abgenutzten Betten jetzt dank der großzügigen Spende des Fördervereins zeitnah ersetzen können“, sagte Beilken. „Die Nähe der Eltern unterstützt die Kinder ganz unmittelbar. “
Auch Carmen Friedrich, Stationsleitung der Kinderklinik, begrüßte die Spende. Die neuen Klappbetten schaffen mehr Flexibilität im Stationsalltag und ermöglichen es Eltern, ihr Kind in einer schwierigen Situation noch enger zu begleiten. Gerade in der Kinder- und Jugendmedizin sei diese Form der Nähe ein wichtiger Bestandteil der Versorgung.
Der Förderverein unterstützt das Städtische Klinikum Braunschweig regelmäßig mit gezielten Sachspenden und Projekten dort, wo kurzfristig und unbürokratisch geholfen werden kann. Mit den neuen Klappbetten leiste der Verein einen konkreten Beitrag zur familiennahen Versorgung in der Kinderklinik.

