Lehre. Gleich mehrere Einsätze beschäftigten die Feuerwehren Flechtorf, Lehre und Wendhausen von Samstagabend bis Sonntagnachmittag. Das berichtet die Gemeindefeuerwehr Lehre in einer Pressemeldung.
Am Samstagabend gegen 22:30 Uhr wurden die Feuerwehren Lehre und Wendhausen zu einem Autobrand auf die A2 alarmiert. Zwischen der Anschlussstelle Braunschweig-Ost und dem Autobahnkreuz Wolfsburg-Königslutter in Fahrtrichtung Berlin geriet ein Auto aus ungeklärter Ursache auf dem linken Fahrstreifen in Brand.
Alle Fahrspuren gesperrt
Bei Eintreffen der Feuerwehr waren bereits alle Fahrspuren in Richtung Berlin von der Polizei gesperrt und das Fahrzeug stand in Vollbrand. Die Feuerwehr löschte das Fahrzeug mit einem C-Rohr und einem Trupp unter Atemschutz ab. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Person, die das Fahrzeug geführt hatte, hatte das Fahrzeug selbstständig und unverletzt verlassen können. Für die Feuerwehr war der Einsatz erst weit nach Mitternacht beendet.
Am Sonntagvormittag wurde die Feuerwehr Flechtorf während eines kurzen, aber heftigen Unwetters zu zwei Einsätzen innerhalb von Flechtorf alarmiert. Der erste Alarm ging gegen 8:20 Uhr ein. Durch ein Starkregenereignis drohte Wasser in ein Wohnhaus zu laufen. Die Feuerwehr öffnete einen Kanaleinlauf auf der Straße, so dass das Wasser besser ablaufen konnte. Weitere Maßnahmen waren nicht notwendig.
Gegen 9:05 Uhr erfolgte der zweite Alarm für die Feuerwehr Flechtorf. In einem Keller sollten laut Meldung zirka 10 Zentimeter Wasser stehen. Dieses bestätigte sich so nicht, der Boden war lediglich feucht. Somit erfolgten keine weiteren Maßnahmen durch die Feuerwehr.
Erneut Einsatz auf der A2
Kurz vor 16:30 Uhr wurden dann die Feuerwehren Flechtorf, Lehre und Wendhausen zu einem weiteren Verkehrsunfall auf die A2 alarmiert. Zwischen dem Autobahnkreuz Wolfsburg-Königslutter und der Anschlussstelle Braunschweig-Ost in Fahrtrichtung Hannover sollte ein Auto im Graben stehen und eventuell Personen eingeklemmt sein. Dieses betätigte sich aber nicht.
Ein Auto war aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, fuhr etwa 30 Meter durch dichtes Gestrüpp und blieb dann hinter der Schutzplanke stehen. Der Fahrer saß bei Eintreffen der Rettungskräfte noch in seinem Fahrzeug, war aber weder eingeklemmt noch eingeschlossen und wurde umgehend von Feuerwehr und Rettungsdienst versorgt.
Die Feuerwehr sicherte weiterhin die Einsatzstelle ab, kontrollierte das Fahrzeug auf auslaufende Betriebsstoffe und klemmte die Fahrzeugbatterie ab. Der Patient wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Zu Art und Schwere der Verletzungen, sowie zur Unfallursache kann die Feuerwehr keine Aussage treffen.



