Braunschweig. Wie kürzlich berichtet, wurde der Start des Baus der zusätzlichen Straßenbahn-Wendeschleife in Gliesmarode von Herbst 2026 auf Frühjahr 2027 verschoben. Hierzu gibt es nun auch eine Information der Verwaltung für den städtischen Ausschuss für Mobilität, Tiefbau und Auftragsvergaben, der am morgigen Dienstag tagt. Hierin gibt es auch weitere Informationen. Eine davon dürfte die direkten Anwohner interessieren.
Als einen Grund für die Verzögerung nennt die Vorlage Auflagen aus dem Planfeststellungsbeschluss und die daraus resultierenden zusätzlichen Arbeitspakete. Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass immer noch kein Förderbescheid vorliegt. Hierzu heißt es: "Das Vorhaben ist bei Land und Bund in den jeweiligen Förderprogrammen aufgenommen. Das Vorliegen des Förderbescheides wird bis spätestens Ende November 2026 erwartet."
Bauunternehmen soll beauftragt werden
Die Vergabeunterlagen für die Hauptbauleistungen Gleis, Straße und Tiefbau seien zwischenzeitlich veröffentlicht worden. Sofern keine Störungen im Verfahren auftreten, sei vorgesehen, nach Befassung der entsprechenden Gremien im Frühjahr 2027 ein Bauunternehmen zu beauftragen und den Bau zu beginnen.
Bereits zuvor sollen Grünrückschnittarbeiten auf Basis eines separaten Auftrags durchgeführt werden. Die BSVG hatte gegenüber regionalHeute.de mitgeteilt, dass man bei der Planung die Vorgaben für Grünrückschnitt berücksichtigen müsse. Die Brut- und Setzzeit in Niedersachsen beginnt am 1. April.
Häuser müssen begutachtet werden
Doch eine Information der Verwaltungsvorlage dürfte Anwohner hellhörig machen. Vor dem Start von "erschütterungsintensiven Tiefbauarbeiten" sei vorgesehen, die umliegenden Gebäude durch einen Bausachverständigen begutachten zu lassen. Die Eigentümer sollen diesbezüglich rechtzeitig informiert werden.
Eine allgemeine öffentliche Bürgerinformationsveranstaltung zum Start der Bauausführung im Stadtbahnausbauprojekt Volkmarode Nord – und somit auch für die Baumaßnahme zur Wendeschleife Gliesmarode – sei für Anfang 2027 geplant.

