Globaler Klimastreik: In Braunschweig demonstrierten etwa 600 Menschen

Neben wirksamen Klimaschutzmaßnahmen fordert Fridays for Future unter anderem einen Importstopp von Kohle, Öl und Gas aus Russland.

An der kombinierten Fahrrad- und Laufdemo nahmen etwa 600 Menschen teil.
An der kombinierten Fahrrad- und Laufdemo nahmen etwa 600 Menschen teil. | Foto: Fridays for Future Braunschweig

Braunschweig. Am heutigen Freitag fand der zehnte globale Klimastreik der Fridays for Future-Bewegung statt. Auch die Braunschweiger Aktivisten beteiligten sich daran. An der kombinierten Fahrrad- und Laufdemo nahmen etwa 600 Menschen teil. Das berichtet Fridays for Future Braunschweig in einer Pressemitteilung. Bundesweit wurde an über 300 Orten gestreikt, international an vielen weiteren. Neben wirksamen Klimaschutzmaßnahmen fordert Fridays for Future unter anderem einen Importstopp von Kohle, Öl und Gas aus Russland.



"Klimagerechtigkeit und Frieden sind untrennbar miteinander verbunden. In Ukraine verlieren Millionen Menschen ihre Heimat durch einen fossilen Krieg, den Putin sich nur leisten kann, weil andere Länder sein Gas kaufen. Deutschland zahlt täglich mehrere hundertmillionen Euro an Russland - das können wir so nicht hinnehmen. Für uns ist klar, Menschenleben müssen über Profiten stehen. Wir fordern Frieden und Klimagerechtigkeit", erklärt Meike Evers, Sprecherin von Fridays for Future Braunschweig.

Sofortiger Gasausstieg gefordert


Im September 2021 hat die Stadt Braunschweig beschlossen, bis 2030 klimaneutral zu werden. "Bisher mangelt es an einer konkreten Umsetzung wirksamer Maßnahmen", meint Fridays for Future. Stattdessen investiere BS Energy in neue Gasturbinen und vermarkte Gas als Brückentechnologie. Fridays for Future Braunschweig fordert daher einen sofortigen Gasausstieg und einen Ausbau der erneuerbaren Energien im gesamten Regionalverband Großraum Braunschweig.

Auch auf dem Fahrrad wurde demonstriert.
Auch auf dem Fahrrad wurde demonstriert. Foto: Meike Evers


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