Hoffnungsträger aus Dänemark live in Braunschweig

Ein Konzert in der Kufa, das im Sucher noch größer wurde.

von Stefan Stümpel


South of Sundays in der Kufa.
South of Sundays in der Kufa. | Foto: Stefan Stümpel

Braunschweig. Wenn eine Band schon nach wenigen Takten spürbar macht, warum sie in ihrer Heimat als Hoffnungsträger der Rockszene gilt, dann ist das ein Geschenk für jedes Publikum – und für jede Kamera. South of Sundays, die dänische Rockband um Sänger und Bassist Johnny Houmark, verwandelte die Kufa in einen vibrierenden Farbraum aus Licht, Energie und Emotionen.



Für Fotografen war dieser Abend ein Fest: intensive Blautöne auf den Gitarrenhälften, warme Rotflächen auf Gesichtern, ein Drummer im goldenen Spot, Basslinien, die im Gegenlicht förmlich glühten. Jede Bewegung der Musiker schien darauf ausgelegt, ein neues Motiv zu eröffnen – mal kraftvoll, mal konzentriert, immer mit einer spürbaren Leidenschaft, die sich in den Bildern fortsetzt.

Frontmann Johnny Houmark.
Frontmann Johnny Houmark. Foto: Stefan Stümpel


Aus Dänemark mit klarer Handschrift


Die Band – Rock aus Dänemark mit klarer Handschrift. South of Sundays wurden 2018 im dänischen Esbjerg gegründet und stehen für modernen, melodischen Hard Rock mit Wurzeln im klassischen Rock und Stoner‑Einflüssen. Frontmann Johnny Houmark, zuvor bei Powderhog, formte die Band gemeinsam mit Morten Mohr (Gitarre), Marcus Thue Honoré (Gitarre) und Mathias Fabricius (Drums). Ihr Debütalbum „Honey Tongue“ erschien 2024 und wurde in Dänemark von Musikmedien wie GAFFA für seine kraftvolle, gitarrengetriebene Rockästhetik gelobt.


Marcus Thue Honoré ist einer der beiden Gitarristen.
Marcus Thue Honoré ist einer der beiden Gitarristen. Foto: Stefan Stümpel


Live zeigt die Band genau das, was ihre Studioarbeit verspricht: schwere, aber melodische Riffs, klare Vocals, eine rhythmische Wucht – und eine Bühnenpräsenz, die sofort Nähe schafft. Die Kufa wurde an diesem Abend zum Resonanzraum für diese Mischung aus skandinavischer Rocktradition und moderner Energie.


Schlagzeuger Mathias Fabricius.
Schlagzeuger Mathias Fabricius. Foto: Stefan Stümpel


Ein Abend, der im Bild weiterlebt


Ob im Wechselspiel der beiden Gitarristen, im konzentrierten Blick des Drummers oder im kraftvollen Ausdruck von Houmark – die Fotos dieses Abends erzählen Geschichten. Geschichten von Spielfreude, von Leidenschaft, von einer Band, die nicht nur spielt, sondern lebt, was sie tut.