Diese beiden Akteure sagen Graffiti den Kampf an

Weitere Arbeitsgruppe sollen dank einer finanziellen Förderung gegen Schmierereien im Stadtgebiet vorgehen.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Sabine Pölzl

Braunschweig. Die Stadt Braunschweig und die Richard Borek Stiftung wollen die Maßnahmen gegen illegale Graffiti und Aufkleber ausweiten. Einen Beschlussvorschlag über die Vereinbarung einer gemeinsamen finanziellen Förderung hat die Stadtverwaltung in den Gremienlauf gegeben. Nach Vorberatung im Ausschuss für Mobilität, Tiefbau und Auftragsvergaben entscheidet darüber der Verwaltungsausschuss am Dienstag, 5. Mai. Darauf weist die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung hin.



"Unser gemeinsames Ziel ist es, die Aktivitäten zur Beseitigung illegaler Graffiti und Aufkleber spürbar zu intensivieren und damit das Stadtbild nachhaltig zu verbessern und zugleich einen Beitrag zur Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung zu leisten", so Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum.

Braunschweig soll ein gepflegter öffentlicher Raum sein


Die im März vorgestellte Sicherheitspartnerschaft zwischen Stadt und Polizei habe dargelegt, dass ein sauberer und gepflegter öffentlicher Raum dazu beiträgt, dass die Menschen weniger Angst hätten – gleichzeitig werde die Aufenthaltsqualität gestärkt. Kornblum: "In diesem Zusammenhang kommt der konsequenten Beseitigung von Schmierereien und Aufklebern eine besondere Bedeutung zu."

Mit der finanziellen Förderung der Stiftung könnten, ergänzend zu einer bestehenden Vereinbarung mit der VHS Arbeit und Beruf GmbH, zwei weitere Arbeitsgruppen eingerichtet werden, die sich der Graffiti- und Aufkleberbeseitigung widmen. Dies entspricht einer Verdreifachung der Kapazitäten der VHS.

Die Stadt Braunschweig führte in den vergangenen Jahren im Rahmen des Projektes "Unser sauberes Braunschweig" umfangreiche Maßnahmen zur Beseitigung illegaler Graffiti und Aufkleber durch. Tausende Schaltkästen, Straßenlaternen, Ampelanlagen und weitere Punkte im öffentlichen Raum wurden so Jahr für Jahr gereinigt. Möglich machte dies eine Kooperation mit der VHS, die im Rahmen von Arbeitsförderungsmaßnahmen des Jobcenters viele Stellen im Stadtgebiet von Farbschmierereien illegalen Aufklebern befreite.

Im vergangenen Jahr mussten diese Arbeiten vor dem Hintergrund einer geänderten Förderkulisse zunächst eingestellt werden. Sie konnten erst im letzten September wieder aufgenommen werden.