Braunschweig. Weil externe Nutzer und Dauerparker viele Stellplätze belegten und Hochschulmitglieder zunehmend Schwierigkeiten hatten, einen Parkplatz zu finden, führte die TU Braunschweig im Mai eine kostenpflichtige Parkraumbewirtschaftung ein. Nach den ersten Monaten zieht die Universität eine positive Bilanz. Und es gibt weitere Pläne für die Parkplätze.
Mit der Parkraumbewirtschaftung will die TU sicherstellen, dass die universitären Parkflächen vor allem Hochschulmitgliedern und Gästen zur Verfügung stehen. Die Zufahrten werden digital kontrolliert. „Seit ihrer Einführung ist die Auslastung auf den TU-eigenen Parkplätzen am Zentralcampus spürbar zurückgegangen, was zu einer wesentlichen Entspannung der Parksituation geführt hat. Nicht zuletzt dadurch hat sich die Akzeptanz des Parkraumbewirtschaftungssystems, die wir insgesamt als gut einschätzen, in den letzten Monaten weiter erhöht“, sagt der Pressesprecher der TU Braunschweig, Dr. Jörn Rieckhoff, auf Nachfrage von regionalHeute.de. Rund 3.900 Nutzerkonten sind inzwischen registriert. Im Durchschnitt werden etwa 15.200 Einfahrten pro Monat erfasst.
20 bis 25 Parkverstöße pro Woche
Bei den Kontrollen werden derzeit durchschnittlich 20 bis 25 Parkverstöße pro Woche festgestellt. Wie stark sich die Auslastung einzelner Parkflächen verändert hat, könne die TU allerdings noch nicht konkret beziffern. Detaillierte Kapazitätsdaten werden erst seit August erfasst. Eine belastbare Auswertung soll demnach erst nach einer mehrwöchigen Erhebungsphase möglich sein.
Parkraumbewirtschaftung wird ausgeweitet
Die Regelung gilt bislang für den Zentralcampus. Ab dem 1. September soll sie aber auf die Campusbereiche Nord und Ost und ab Oktober auf den Campus Forschungsflughafen und die Parkflächen an der Volkmaroder Straße ausgeweitet werden.

