Lebendige Innenstadt: Hier gilt Braunschweig als gutes Beispiel

In einem Positionspapier von IHK und DEHOGA zu niedersächsischen Innenstädten wurden drei Braunschweiger Initiativen hervorgehoben.

Drei Initiativen für die Braunschweiger Innenstadt wurden gelobt.
Drei Initiativen für die Braunschweiger Innenstadt wurden gelobt. | Foto: Matthias Kettling

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Braunschweig. Die IHK Niedersachsen (IHKN) und der DEHOGA Niedersachsen haben Braunschweig in dreifacher Hinsicht als vorbildlich für lebendige Innenstädte hervorgehoben. In einem gemeinsamen Impulspapier "Zentren-SOS – Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit als Standortfaktor für lebendige Innenstädte in Niedersachsen" werden der City-Check des Arbeitsausschusses Innenstadt (AAI), die Aktion Stadtputz und die Förderung des städtischen Wildkrautprojektes durch die Richard Borek Stiftung als gute Beispiele hervorgehoben, worauf die Braunschweiger Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung hinweist.



City-Check sei demnach ein kontinuierliches Lage- und Handlungsinstrument, der Stadtputz dokumentiere bürgerliches Engagement für Sauberkeit, und die Richard Borek Stiftung leiste einen Beitrag zur Erfüllung der Zielstellungen des städtischen Wildkrautprojektes. Nach Ansicht der Initiatoren des Impulspapiers zeigten die Initiativen exemplarisch, wie sich die unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft, die ein nachhaltig lebhaftes Interesse an funktionierenden und attraktiven Lagen vereint, zusammenfinden, um einen Austausch sicherzustellen und Aktivitäten zu entfalten, die Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit und damit das Wohlempfinden im öffentlichen Raum nach vorne bringen.

Auf das Umfeld kommt es an


"Ob Menschen eine Innenstadt besuchen, dort Zeit verbringen und wiederkommen, entscheide sich längst nicht mehr allein am Angebot. Das unmittelbare Umfeld prägt die Wahrnehmung eines Standortes ebenso stark wie Handel oder Gastronomie. Sicherheit und Ordnung sind deshalb keine Nebenthemen der Stadtentwicklung, sondern inzwischen zentrale Standortqualitäten“, betont IHKN-Präsident Gerhard
Oppermann.


Auch der DEHOGA Niedersachsen beobachtet, dass Gäste ihre Aufenthaltsorte heute deutlich bewusster auswählen. Restaurants, Cafés und Hotels profitierten nur dann von belebten Zentren, wenn sich Besucher dort während des gesamten Aufenthalts wohlfühlten. Der Präsident des DEHOGA Niedersachsen, Dirk Breuckmann, merkt dazu an: „Unsere Gäste im Gastgewerbe wollen heutzutage ein besonderes Erlebnis mit ihren Besuchen in unseren Betrieben verbinden. Es soll nicht nur leckere Speisen oder Snacks, die passenden Getränke und einen tollen Service geben, sondern sie wollen sich rundum wohlfühlen. Leider hören wir aber immer wieder von Fällen, wo Gäste sich darüber beklagen, dass der Weg hin zu unseren Betriebsstätten insbesondere mit Blick auf das Sicherheits- und Sauberkeitsempfinden Anlass für Beanstandungen gibt.“

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