Nach Kritik von Café: Stadtmarketing Braunschweig reagiert auf Vorwürfe

Nachdem sich das „Superleggera Bar & Café“ öffentlich über die Räumung seiner Außenfläche zum Tag der Niedersachsen beschwert hatte, bezieht das Stadtmarketing Stellung.

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Das „Superleggera in den Schloss-Arkaden hatte auf Instagram kritisiert, dass es seine Außenterrasse für den Tag der Niedersachsen räumen musste.
Das „Superleggera in den Schloss-Arkaden hatte auf Instagram kritisiert, dass es seine Außenterrasse für den Tag der Niedersachsen räumen musste. | Foto: Matthias Kettling

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Braunschweig. Das „Superleggera Bar & Café“ in den Schloss-Arkaden hatte auf Instagram kritisiert, dass es seine Außenterrasse für den Tag der Niedersachsen komplett räumen musste – unter anderem für zwei Plastikpavillons. Zudem warfen die Betreiber den Planern vor, die lokalen Betriebe nicht rechtzeitig eingebunden zu haben. Auf Nachfrage unserer Redaktion hat das Stadtmarketing Braunschweig nun detailliert auf diese Kritik geantwortet.



Das Stadtmarketing erklärt, dass der Umfang des Landesfestes die Ausreizung des begrenzten öffentlichen Raumes notwendig mache. Für den konkreten Standort des Cafés würde es laut Stadtmarketing eine klare Begründung geben: Es handelt sich um einen großen Bühnenstandort. Da Bühnen nur an ausgewählten Orten aufgebaut werden können und die Pavillons zur Bühnenplanung gehören, seien diese dort notwendig.

Regeln zur Nutzung öffentlicher Flächen


Zudem stellt das Stadtmarketing klar, dass die Nutzung öffentlicher Flächen für Außenbestuhlung grundsätzlich nur unter der Voraussetzung möglich sei, dass diese bei größeren Veranstaltungen im Bedarfsfall reduziert oder geräumt werden müssen. Da es sich um eine öffentliche Fläche handelt, für die es unterschiedliche Interessen in der Bevölkerung gibt, könne es hier zu Nutzungskonflikten kommen. Das Stadtmarketing bemühe sich jedoch, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

Stadtmarketing irritiert über Darstellung des Cafés


Deutliche Worte findet die Stadt bezüglich des Vorwurfs, es habe keine Einbeziehung gegeben. Das Stadtmarketing zeigt sich „irritiert über das Gerücht, dass es dazu keine Absprachen gegeben hätte“. Gerade im Fall des „Superleggera Bar & Café“ habe es sogar vermehrte Absprachen gegeben, bei denen man sich um Kompromisse bemüht habe.

Laut der Antwort des Stadtmarketings waren diese Gespräche auch erfolgreich. Das Café hätte demnach – anders als auf Instagram dargestellt – gar nicht alles räumen müssen, sondern einen Teil der Fläche während der Veranstaltung nutzen können. Darüber hinaus betont das Stadtmarketing, dass die lokalen Betriebe frühzeitig einbezogen wurden. Man habe den offiziellen Aufruf zur Bewerbung als Gastronomiebetrieb kommuniziert und die Gastronomen zusätzlich aktiv angesprochen, um für eine Bewerbung zu werben.

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