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„One Billion Rising" - Ein Tanz gegen Gewalt an Frauen

von Nick Wenkel


Die Braunschweiger tanzten für den guten Zweck. Fotos/Video: Nick Wenkel

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14.02.2018

Braunschweig. Gewalt gegen Frauen und Mädchen zählt zu den meistverbreiteten Menschenrechtsverstößen weltweit. Schätzungen der Europäischen Kommission zufolge haben 35 Prozent aller Frauen irgendwann in ihrem Leben Gewalt erlitten. Um dagegen ein Zeichen zu setzen, fand am heutigen Mittwoch die Tanz-Aktion "One Billion Rising" vor den Schlossarkaden statt.


Jede dritte Frau in Europa ist Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt. Jüngsten Eurostat-Zahlen zufolge waren im Jahr 2015 mehr als neun von zehn Vergewaltigungsopfern und mehr als acht von zehn Opfern sexueller Übergriffe Mädchen und Frauen, während fast alle, die wegen solcher Verbrechen inhaftiert waren, männlich waren (99 Prozent).

Weltweite Kampagne gegen Gewalt


One Billion Rising“ (OBR) (englisch für: „Eine Milliarde erhebt sich“) ist eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung. Sie wurde im September 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert. Die eine „Milliarde“ deutet auf eine UN-Statistik hin, nach der eine von drei Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer schweren Körperverletzung wird. Die Kampagne wurde im Rahmen der V-Day Bewegung gestartet. Es ist eine der größten Kampagnen weltweit, um zur Beendung von Gewalt gegen Frauen mit tausenden von Events in bis zu 190 Ländern der Welt. Unterstützt wird die Aktion auch von zahlreichen Prominenten und Schauspielern wie Jane Fonda, Anne Hathaway, Rosario Dawson, Robert Redford, Charlize Theron und Yoko Ono.

Heute ludder V-Day nun auch in Braunschweig dazu ein zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern. Eine Milliarde Frauen – und Männer – überall auf der Welt sollen dabei sein. Getanzt wurde zum Lied „Break The Chain" (zu deutsch: „Brich die Ketten“).


Ein Tanz bei strahlender Sonne, auch das Wetter spielte heute mit. Foto:


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