Pokal geschenkt: Das Städtische Museum verfügt über ein neues Highlight

Der Pokal stellt eine wichtige Ergänzung der Sammlungen des Museums zur frühen Industriegeschichte und zur Tradition des Goldschmiedehandwerks dar.

Der Pokal der Juteindustrie.
Der Pokal der Juteindustrie. | Foto: Städtisches Museum Braunschweig / Dirk Scherer

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Braunschweig. Die Fielmann AG hat dem Städtischen Museum Braunschweig einen vergoldeten Silberpokal, der vor fast 140 Jahren in der renommierten Bremer Silberwarenmanufaktur Koch und Bergfeld gefertigt worden war, geschenkt. Der Pokal war einst im Besitz des Direktors der früheren Braunschweigischen Jute- und Flachsindustrie. Das berichtet die Stadt Braunschweig in einer Pressemitteilung.



Dr. Peter Joch, Direktor der Städtischen Museen Braunschweig, erklärte bei der Übergabe: "Der meisterlich gearbeitete Pokal in Renaissance-Manier verbindet anschaulich stilvolle Tradition mit der Braunschweiger Industriegeschichte. Das schimmernde Stück ist wortwörtlich ein neues Highlight unserer Sammlung."

Göttin Minerva on top


Der vergoldete Pokal wurde 1887 dem Kommerzienrat und Direktor der Braunschweigischen Aktiengesellschaft für Jute- und Flachsindustrie, Hannibal Lupprian, vom Verein Deutscher Jute-Industrieller geschenkt. Mit seinen getriebenen Buckeln, den gegossenen Spangen in Drachenform und der Figur der Göttin Minerva, die eine Krone für eine Krönung bereithält, folgt der in der Bremer Silberwarenmanufaktur Koch und Bergfeld gefertigte Pokal Vorbildern aus dem Renaissance-Zeitalter.

Mit diesen Anleihen spiegelt das Objekt den Zeitgeschmack des Historismus wider. Der Pokal stellt eine wichtige Ergänzung der Sammlungen des Museums zur frühen Industriegeschichte und zur Tradition des Goldschmiedehandwerks dar.

Zum dritten Mal beschenkt


Die Fielmann AG fördert bundesweit mehr als 250 Museen, Archive und Bibliotheken. Der Pokal ist bereits das dritte Silberobjekt, das die Fielmann AG für das Städtische Museum Braunschweig erworben hat.